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Bern (awp/sda) – Das Bundesverwaltungsgericht muss sich mit den geplanten Südanflügen auf den Flughafen Bern-Belp befassen: Gegen die Verfügungen des Bundesamts für Zivilluftfahrt (BAZL) sind rund ein Dutzend Beschwerden eingegangen.

Das gab Rocco R. Maglio, Medienbeauftragter des Bundesverwaltungsgerichts, am Dienstag nach Ablauf der Beschwerdefrist bekannt. Nähere Angaben zu den Beschwerdeführenden und ihren Argumenten machte er nicht.

Bekannt ist, dass zum Beispiel die Gemeinde Münsingen Beschwerde eingereicht hat. Sie ist der Meinung, dass eine Verletzung des rechtlichen Gehörs vorliegt.

Auch die kantonale Vereinigung für Fluglärm hält die Genehmigung des satellitengestützten Instrumentenanflugverfahrens aus Süden für unzulässig, wie sie im Februar mitteilte. Der Hängegleiterverband und der Aeroclub der Schweiz setzen sich ebenfalls zur Wehr.

Der Bund hatte Ende Januar rund 300 Einsprachen von Einzelpersonen, Organisationen und Gemeinden abgewiesen und das neue Anflugverfahren bewilligt. Aufgrund der Beschwerden ist nun das Bundesverwaltungsgericht am Zug. Letzte Instanz in dem Streit ist das Bundesgericht.

Der Flughafen Bern macht geltend, das satellitengestützte Anflugverfahren vereinfache den Betrieb und entlaste die Siedlungsgebiete von Bern, Muri und Allmendingen. Auf die Zahl Flugbewegungen habe das neue Verfahren keinen Einfluss.

mk

Kilchberg (awp/sda) – Süsse Stimmung bei Lindt & Sprüngli: Der Schokoladenkonzern hat letztes Jahr unter dem neuen Konzernchef Dieter Weisskopf wieder ein neues Rekordergebnis erzielt. Allerdings flachte das Wachstum wegen Schwierigkeiten in den USA ab.

Obwohl das rückläufige US-Geschäft das Wachstumstempo 2017 drosselte, hat Lindt & Sprüngli erneut mehr verdient. Der Reingewinn erhöhte sich um 7,8% auf 452,5 Mio CHF. Gesteigert wurde auch die Marge auf Ebene Betriebsgewinn (Ebit) und zwar um 0,2 Prozentpunkte auf 14,6% – auch dank tiefer Kakaopreise.

Die Aktionäre sollen vom höheren Gewinn auch profitieren. Der Verwaltungsrat beantragt der Generalversammlung nämlich eine um 5,7% höhere Dividende, was bei der Namenaktie einem Betrag von 930 CHF und beim PS einem solche von 93,00 CHF entspricht.

Der Gegenwind auf den Märkten, gegen den schon Weisskopfs Vorgänger Ernst Tanner kämpfte, spitzte sich letztes Jahr weiter zu. In Europa kamen zum generell rückläufigen Schokoladenkonsum viele politische Unsicherheiten und geringes Wirtschaftswachstum hinzu. Obwohl die Konsumentenstimmung gedrückt war, legte Lindt & Sprüngli in Europa organisch 6,2% zu. Auf dem Heimmarkt resultierte ein Plus von 0,7%.

US-ABSATZKANÄLE LEIDEN WEGEN AMAZON

Optimistisch stimmt Weisskopf in Europa, wo der Konzern rund 47% des Umsatzes erzielt, dass der Premiummarkt wächst. Der Trend, lieber weniger, dafür von besserer Qualität gilt auch für den Sorgenmarkt Nordamerika, wo der Umsatz 1,6% schrumpfte. Die USA steuern gut 34% zum Gesamtumsatz bei und Kanada 5,8%.

„Wir sind nicht zufrieden mit dem USA-Geschäft“, sagte Weisskopf. Zusätzlich zum Preisdruck von Hard- und Softdiscountern machte dem Konzern in den USA die Omnipräsenz von Amazon zu schaffen. „Der E-Commerce über Amazon schadet unseren wichtigsten Absatzkanälen, den Drogeriemärkten und Warenhäusern“, sagte Weisskopf.

In den USA ist Lindt & Sprüngli mit den Linien Lindt und Ghirardelli im Marktdurchschnitt zwar gewachsen. Das süsse Geschäft versalzen hat jedoch die Praliné-Tochter Russel Stover, die vor vier Jahren übernommen wurde. Ihre Neuausrichtung dauert länger als erwartet. Immerhin sei der Absatz der zuckerfreien Schokolade, die Stover letztes Jahr mit Stevia lancierte, erfreulich, so Weisskopf.

Im Gegensatz zu den gesättigten Märkten des Westens geht in den jüngeren Lindt & Sprüngli-Märkten im Rest der Welt die Post ab. Noch steuern Länder wie Brasilien, China, Russland und Japan erst 12,8% zum Konzernumsatz bei. Allerdings war das Wachstum mit 12,4% überdurchschnittlich. Hier sieht Weisskopf grosses Potenzial.

INVESTITIONEN IN LINDT SHOPS

Um noch mehr Konsumenten zu erreichen, werden die Hälfte der für dieses Jahr geplanten 30 bis 40 neuen Lindt-Shops in der Region Rest der Welt eröffnet. Bereits 2017 kamen 50 neue Läden hinzu – insgesamt umfasst das Ladennetz 410 Shops.

„Es hat uns sehr weh getan, dass wir erstmals unsere Wachstumsprognose verpasst haben“, sagte Weisskopf weiter. Insgesamt hat Lindt & Sprüngli den Umsatz 2017 um 4,8% auf 4,09 Mrd CHF erhöht – das organische Wachstum lag nur bei 3,7%. Diese Umsatzzahlen wurden bereits im Januar publiziert und verfehlten die Prognose von 6 bis 8 Prozent (organisch) klar.

Weisskopf betonte: „Der Standort Schweiz bleibt für uns absolut wichtig.“ Derzeit investiert der Konzern 30 Mio CHF in ein Kakao-Verarbeitungszentrum in Olten SO, wo Kakaobohnen für den Export verarbeitet werden.

Jährlich 10 Mio CHF investiert das Unternehmen in die Nachhaltigkeit. Inzwischen hat Lindt & Sprüngli 60’000 Bauern in Afrika und Lateinamerika ausgebildet. 79% der Bohnen können sauber zurückverfolgt werden. Beim Kakaobutter sollen dieses Jahr 20% rückverfolgbar sein.

FRAUENANTEIL SINKT

Im Verwaltungsrat von Lindt & Sprüngli steht ein Wechsel an. Petra Schadeberg-Herrmann, die seit 2014 im Gremium ist, steht nicht zur Wiederwahl zur Verfügung. Als Nachfolger schlägt der Verwaltungsrat an der Generalversammlung Silvio Denz vor. Der Unternehmer ist in den Bereichen Luxusgüter, Wein, Gastronomie, Hotellerie, Kunst sowie Immobilien tätig.

Zum Rückgang des Frauenanteils sagte Weisskopf: „Der Verwaltungsrat soll kein Herrengremium sein.“ Das Unternehmen habe zahlreiche Programme, um Frauen zu fördern.

Die Lindt-Papiere profitierten nicht von den heutigen News. Um 15.30 Uhr notierte die Aktie 1,2% tiefer bei 67’100 CHF, der PS verlor 0,8% auf 5’550 CHF, dies in einem ansonsten freundlichen Gesamtmarkt (SPI +0,4%). Das positive Gesamtbild werde von der enttäuschenden Wachstumsprognose für das laufende Geschäftsjahr getrübt, hiess es u.a. Auch der am Morgen angekündigte Aktienrückkauf über 500 Mio CHF vermochte die Investoren nicht milder zu stimmen.

Lyss (awp) – Die Industriegruppe Feintool hat im Geschäftsjahr 2017 von der boomenden Automobil-Industrie profitiert und ist kräftig gewachsen. Auf bereinigter Basis stieg auch der Gewinn an. In den kommenden Jahren will das Unternehmen auf Wachstumskurs bleiben, wobei die Dynamik in erster Linie aus China kommen soll.

Der Umsatz wuchs im Berichtsjahr um knapp 11% auf 612 Mio CHF. Das operative Ergebnis EBIT verbesserte sich auf vergleichbarer Basis um 12% auf 46,3 Mio, bei einer um 10 Basispunkte höheren Marge von 7,6%, teilte das im Anlagebau und im Komponentengeschäft aktive Unternehmen am Dienstag mit. Unter dem Strich resultierte ein rund 13% tieferer Reingewinn von 27,7 Mio CHF, wobei das Vorjahr durch einen positiven Sondereffekt begünstigt war.

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STARKES WACHSTUM IN EUROPA

Insgesamt zeigte sich VR-Präsident Alexander von Witzleben am Dienstag zufrieden mit den Resultaten. „Unsere starke Präsenz in den global wesentlichen Automobilmärkten hat sich ausbezahlt.“ Trotz der anspruchsvollen Rahmenbedingungen sei Feintool in den verschiedenen Regionen jeweils schneller als der Markt gewachsen.

Am stärksten entwickelte sich die Region Europa, wo der Nettoumsatz um 16,4% anstieg. Feintool erwirtschaftet rund 55% der Umsätze in Europa, gefolgt von den USA (28%) und Asien (17%). Mittelfristig dürfte die Dynamik vor allem aus dem chinesischen Markt stammen. „Das Geschäft dort kommt gerade erst richtig ins Rollen“, sagt von Witzleben dazu.

Unterstützen dürfte dabei das im Jahr 2017 übernommene Umformwerk in Tianjin nahe Peking. „Wir sind mit der Integration auf Kurs und die Aufträge für das laufende Investitionsprogramm sind vorhanden“, so der seit Anfang Jahr amtierende CEO Knut Zimmer. Die grösste Herausforderung liege bei der Rekrutierung von qualifiziertem Personal und der Bereitstellung der nötigen Kapazitäten.

AUFTRAGSBESTAND HÖHER

Mit Blick auf die Strategie bleibt Feintool klar auf Umformen und Feinschneiden ausgerichtet. Diesbezüglich sieht Zimmer, zusätzlich zum bestehenden Geschäft mit Verbrennungs- und Hybridmotoren, auch Perspektiven im Bereich Elektroantriebe. „Wir sind bereits in den verschiedenen Regionen Ansprech- und Entwicklungspartner für diese Technologie“. Die Entwicklungszyklen seien in diesem Geschäft aber sehr lange und die Verbrennungsmotoren dürften noch lange dominierend blieben.

Im Ausblick zeigt sich das Management gestützt auf den Auftragsbestand zuversichtlich. Im Serienteilegeschäft, wo das Unternehmen rund 90% der Umsätze erzielt, hätten die erwarteten Abrufe für die nächsten sechs Monate per Ende 2017 mit 264 Mio CHF (+9,5%) einen Rekordwert erreicht. Auch der Auftragseingang im Segment Fineblanking Technologie lag mit 101 Mio CHF um 17% über dem Vorjahr. Insgesamt rechnet Feintool im laufenden Jahr mit einem Umsatz von 630 Mio bis 650 Mio CHF und einer EBIT-Marge von 7,5 bis 8%.

AKTIE REAGIERT KAUM

Den Aktionären wird wie im Vorjahr die Ausschüttung einer Dividende aus Kapitaleinlagen in Höhe von 2,00 CHF je Aktie vorgeschlagen. Weiter wird es an der kommenden GV zu Veränderungen im Aufsichts-Gremium kommen. So verzichten Thomas Muhr sowie Rolf-Dieter Kempis vom früheren Aktionär Mubea auf eine Wiederwahl. Mubea hatte im November seine Beteiligung an Feintool verkauft. Zur Neuwahl vorgeschlagen wird Norbert Indlekofer, ehemaliger CEO beim deutschen Automobilzulieferer Schaeffler.

An der Börse werfen die heutigen Neuigkeiten keine grossen Wellen. Am frühen Nachmittag werden die wenig liquiden Titel in einem freundlichen Gesamtmarkt unverändert mit 114,80 CHF gehandelt. Beim Umsatz hatte Feintool die Analystenerwartungen übertroffen, auf Stufe Reingewinn jedoch knapp verfehlt.

an/tp

Glattbrugg ZH (awp/sda) – Der chinesische Konzern HNA will sich von einer Mehrheit an Gategroup trennen. 65 Prozent der Aktien des Bordverpflegers sollen spätestens ab Mitte des Jahres wieder an der Schweizer Börse gehandelt werden. Unklar ist noch, wie viel Geld HNA aus diesem Börsengang ziehen wird.

Gategroup will die eigenen Aktien Ende des ersten oder im zweiten Quartal nach nur einem Jahr Absenz wieder an die Schweizer Börse SIX Swiss Exchange bringen, wie der Bordverpfleger am Dienstag mitteilte.

Im Zuge des Börsengangs (IPO) sollen einerseits neue Aktien geschaffen und ausgegeben werden. Die Einnahmen aus dieser Kapitalerhöhung, schätzungsweise 350 Millionen Franken, fliessen an Gategroup.

Damit ist klar, in welchem Umfang Gategroup von dem Börsengang profitieren wird. Das Geld soll für den Kauf der restlichen Anteile der Bordverpflegungseinheit Servair von Air France-KLM, die teilweise Finanzierung von Pensionsplänen und andere Unternehmenszwecke verwendet werden.

Ende Dezember 2017 hatte Gategroup eine Mehrheit an Servair, dem Bordverpflegungsgeschäft von Air France-KLM, für 237,5 Millionen Euro übernommen. Im Gesamtjahr 2017 hat sich die Nettoverschuldung von Gategroup auf 712,4 Millionen Franken von 352,1 Millionen Franken im Vorjahr verdoppelt.

Einnahmen für HNA noch unklar

Darüber hinaus verkauft HNA anlässlich des Börsengangs die Mehrheit ihrer bestehenden Gategroup-Aktien, präzisiert Gategroup den Vorgang auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda. Der Erlös aus diesem Verkauf fliesst an HNA; Gategroup erhält davon nichts. Offen ist derzeit noch der Preis, zu dem diese Aktien gehandelt werden.

Deshalb ist auch noch offen, wie viel Geld aus dem IPO an die chinesische Besitzerin von Gategroup, die HNA Aviation Group, fliessen wird. Angestrebt wird laut Mitteilung, dass künftig rund 65 Prozent aller Aktien in Streubesitz sein werden, also an der Börse frei gehandelt werden. HNA wird demnach nach dem IPO 35 Prozent an Gategroup halten und, wie es in der Mitteilung heisst, „langfristiger Ankeraktionär“ bleiben.

Gategroup höher bewertet

Gategroup-Chef Xavier Rossinyol sagte gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters, dass HNA einen Verlust aus dem Teilausstieg bei Gategroup „nicht zu befürchten“ habe. „Die Bewertung des Unternehmens wird signifikant höher sein als in der Vergangenheit.“

Gategroup hat vor wenigen Tagen für 2017 saftige Umsatz- und Gewinnzuwächse bekannt gegeben. Der Umsatz stieg um 35 Prozent auf 4,6 Milliarden Franken, der Gewinn um über das Doppelte auf 85,2 Millionen Franken. Im laufenden Jahr dürfte der Umsatz um 5 bis 7 Prozent wachsen und die Gewinnmargen dürften verbessert werden.

Ende 2016 hatte HNA Gategroup für 1,4 Milliarden Franken übernommen und die Aktien erst im April 2017 von der SIX dekotiert. Der Bordverpfleger war 2001 aus der zusammengebrochenen Swissair hervorgegangen. Durch die Übernahme des französischen Konkurrenten Servair ist Gategroup zum Weltmarktführer aufgestiegen. Der Konzern beschäftigt weltweit rund 43’000 Mitarbeitende.

Rossinyol sagte weiter gegenüber Reuters, dass Gategroup finanziell zu 100 Prozent unabhängig von HNA geblieben sei. Es habe keinen Geldfluss zwischen HNA und Gategroup gegeben, keine Kredite oder Garantien.

HNA im Visier von Banken und Behörden

Der chinesische Mischkonzern HNA, zu dem die HNA Aviation Group gehört, ist wegen seiner hohen Verschuldung und wegen seiner undurchsichtigen Besitzstruktur ins Visier von Banken und Behörden weltweit geraten. So hat sich die Bank of America Merill Lynch aus Geschäften mit HNA zurückgezogen.

Im Gegensatz dazu haben die UBS und die Credit Suisse sowie die US-Grossbank JP Morgan, der japanische Finanzkonzern Nomura und weitere Institute nach umfangreichen Prüfungen keine Bedenken, mit HNA Geschäfte zu machen, wie HNA Ende Januar mitteilte.

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An vorderster Front organisieren, laut Reuters, Credit Suisse und UBS als globale Koordinatoren den Börsengang von Gategroup. Mit an Bord sind zudem JP Morgan, Berenberg, ING, Banco Santander und Unicredit.

Nicht nur Bankhäuser stellen sich die Frage, ob mit HNA noch zu geschäften ist, der Mischkonzern ist auch ins Visier von Behörden weltweit geraten. So hat die Schweizer Übernahmekommission HNA zu einer Gebühr von 50’000 Franken verdonnert, weil der Konzern bei der Übernahme von Gategroup unwahre Angaben zu seinen Besitzern gemacht habe. Auch die Strafverfolgungsbehörden und die Finanzmarktaufsicht hat sie alarmiert.

Die US-Regierung will einem Insider zufolge keine Investitionen von HNA genehmigen, solange die Asiaten nicht Informationen zu ihren Aktionären vorlegen. Und in Europa will die Europäische Zentralbank (EZB), die die Deutsche Bank beaufsichtigt, ein Inhaberkontrollverfahren bei HNA durchführen. Auch die deutsche Finanzaufsicht BaFin verfolgt das Geschäftsgebaren der Chinesen mit Argusaugen.

Jüngst hat auch die Regionalregierung der chinesischen Provinz Hainan finanzielle Unterstützung für HNA ausgeschlossen. Die Regionalregierung werde sich nicht in die Geschäfte der in Hainan ansässigen HNA einmischen, sagte Vizegouverneur Mao Chaofeng gegenüber Reuters am Dienstag am Rande der Jahrestagung des Volkskongresses in Peking.

Zur HNA-Gruppe gehören neben Gategroup die Flugzeugwartungsfirma SR Technics sowie der Flugzeug- und Flughafendienstleister Swissport. Ausserdem hält HNA eine Beteiligung von etwa einem Fünftel am Reisedetailhändler Dufry. Darüber hinaus ist HNA Grossaktionär bei der Deutschen Bank und hält Beteiligungen an der Hotelkette Hilton.

Rümlang (awp) – Gegenwind in Amerika und Deutschland hat das Schliesstechnik-Unternehmen Dormakaba deutlich gebremst. Zwar konnte das es im ersten Semester des Geschäftsjahres 2017/2018 deutlich mehr Umsatz und Gewinn erzielen. Dennoch wurden die Gewinnerwartungen der Finanzgemeinde verfehlt. Die Aktie stürzte ab.

Nachdem der Kurs am Dienstagmorgen im frühen Handel um 13% in den Keller gefallen war, notierten die Titel bis gegen 14.20 Uhr immer noch um über 7,6% im Minus. Damit waren die Aktien die grössten Verlierer im leicht festeren Gesamtmarkt SPI.

Den Investoren gefiel das schwache organische Wachstum überhaupt nicht. Zwar wuchs der Umsatz in den ersten sechs Monaten um knapp ein Fünftel auf 1,4 Mrd CHF. Der grösste Teil des Anstiegs (14,6%) kam aber aus den Übernahmen der Firmen Mesker, Best Access Solutions, Kilargo und Skyfold. Aus eigener Kraft wuchs Dormakaba lediglich um 2,9%.

Damit habe man unter den eigenen Erwartungen gelegen, gestand Firmenchef Riet Cadonau ein. Der fehlende eine Prozentpunkt tue weh. Dies sei unbefriedigend.

SCHWACHSTELLEN IN USA

Schuld daran ist primär der Gegenwind in Amerika und in Deutschland. In Amerika habe das Geschäft mit Hochsicherheitsschlössern für Bankomaten geschwächelt, die Dormakaba an Bankomatenhersteller wie etwa NCR oder Diebold Nixdorf liefere.

In den Industrieländern würden keine neuen Bankomaten mehr aufgestellt, sagte Cadonau. Die Kunden hätten sich deshalb auf die Schwellenländer, vor allem auf Indien und China konzentriert. Und hier laufe die Verbreitung langsamer als geplant. In China gebe es den Trend, den Bankomaten gleich zu überspringen und auf bargeldlosen Zahlungsverkehr zu setzen. „Das spüren wir bei den Hochsicherheitsschlössern“, sagte Cadonau.

Zudem hätten in Amerika die Hurrikanes und die Verzögerungen beim Schlüsselersatzgeschäft und bei Autoschlössern aufs Ergebnis gedrückt. Auch das Servicegeschäft sei weniger gut gelaufen als gedacht.

In Deutschland hätten Verspätungen bei Kundenprojekten Dormakaba zu schaffen gemacht. Diese Projekte könne man dafür im zweiten Halbjahr realisieren, sagte Cadonau. „Wir sehen schon, wie die Umsätze anfallen.“ Dagegen sei er fürs Bankomatgeschäft nicht optimistisch. Überdies hätten fusionsbedingte Kosten für IT und Markenauftritt mit 10 Mio CHF zu Buche geschlagen, sagte Finanzchef Bernd Brinker.

Diese drückten auf den Betriebsgewinn vor Abschreibungen und Amortisationen (EBITDA), der um ein Fünftel auf 210,9 Mio CHF zulegte. Unter dem Strich fuhr der Konzern einen Reingewinn von 113,6 Mio CHF ein, nachdem im Vorjahreszeitraum 95,8 Mio CHF erzielt worden waren. Dies ist ein Rekord. Der Reingewinn habe erstmals die Grenze von 100 Mio CHF geknackt, sagte Brinker.

PROGNOSEN GESENKT

„Für das Gesamtjahr 2017/18 sind wir angesichts der Ergebnisse aus den ersten sechs Monaten etwas zurückhaltender geworden“, sagte Finanzchef Brinker, der die Prognosen zurückschraubte: „Wir erwarten ein Umsatzwachstum von rund 3,5% statt zuvor 4,0 bis 4,5%.“ Die EBITDA-Marge solle das Vorjahresniveau von 15,4% leicht übertreffen.

Der Schliesstechnikmarkt habe sich seit Beginn dieses Geschäftsjahres nicht wesentlich verändert. In Amerika und Asien sei er gut. In Europa erwarte man eine moderate Entwicklung, während im Nahen Osten vorsichtiger Optimismus für eine Verbesserung bestehe.

„Wir halten an den Mittelfristzielen fest“, sagte Brinker. So soll bis im Geschäftsjahr 2018/19 eine EBITDA-Marge von 18% erreicht werden. Der Umsatz soll aus eigener Kraft um mindestens 2 Prozentpunkte über dem Wirtschaftswachstum der relevanten Märkte liegen.

Die Integration nach der Fusion der beiden Firmen Dorma und Kaba solle mit Ausnahme der Restrukturierung in Deutschland grösstenteils bis Ende Juni abgeschlossen werden. Die vollen Synergien von 70 Mio CHF aus der Fusion sollen im kommenden Geschäftsjahr anfallen.

jb/rw

Zürich (awp) – Logitech will auch in den nächsten Jahren stark wachsen. Das sehen die Ziele für das kommende Geschäftsjahr 2018/19 und die Mittelfristziele vor. Gelingen soll dies dank guter Marken, der Anbindung von immer mehr Produkten an die Cloud und vor allem dank innovativem Design. An der Börse kommen diese Absichten relativ gut an.

CEO Bracken Darrell will eine „nachhaltige Wachstumsstory“ schreiben. Nach dem angepeilten Umsatzplus (in Lokalwährungen) von 12% bis 14% im laufenden Jahr 2017/18 (per Ende März) peilt er für das kommende Jahr und mittelfristig ein Plus im hohen einstelligen Prozentbereich (in LW) an, wie der Chef des Herstellers von Computerzubehör und Unterhaltungselektronik am Dienstag im Rahmen eines Investorentags in Zürich sagte.

Ein Wachstumstreiber sei die Cloud. Immer mehr Alltagsgegenstände seien mit dieser verbunden. So sei die Musik, die auf Logitechs mobilen Lautsprechern abgespielt wird, immer häufiger dort gespeichert. Auch die einfachen Videokonferenzsysteme, bei denen sich das Unternehmen als Weltmarktführer sieht, funktionierten über sie. Und bei der Vernetzung von Computer-Spielern, für die Logitech zum Beispiel hochspezialisierte PC-Mäuse im Angebot hat, spiele die Cloud ebenfalls eine Schlüsselrolle.

VIELE AUSZEICHNUNGEN

Entscheidend für die „Wachstumsstory“ seien starke Marken, wie sie Logitech nach Meinung des CEO im Portfolio hat. Als Basis sei zudem gutes Design matchentscheidend.

Die steigende Zahl von entsprechenden Auszeichnungen sind laut dem CEO ein Beleg für die Fortschritte in Sachen Design. „Engineering und Design kommen bei uns zusammen“, sagte er. Möglich sei dies nur, weil das Design inzwischen „inhouse“ angesiedelt sei und nicht mehr – wie früher – extern vergeben werde.

Was die einzelnen Produktkategorien betrifft, ist das Management für das kommende Geschäftsjahr vor allem für Gaming-Produkte und die Videokonferenzsysteme optimistisch gestimmt. Die entsprechenden Märkte würden um 20% bis 25% respektive mit 30% bis 40% wachsen, prognostizierte CFO Vincent Pilette. Auf den Märkten für mobile Lautsprecher sowie PC-Tastaturen und -Mäuse sei hingegen höchstens mit tiefen einstelligen Wachstumsraten zu rechnen.

MARGENZIELE BESTÄTIGT

Neben dem Wachstum legt das Management den Fokus auch auf die Profitabilität. Es bestätigte das Ziel, im ablaufenden Geschäftsjahr einen EBIT (non-GAAP) von 270 bis 280 Mio USD zu erreichen. Im kommenden Jahr sollen es dann 310 bis 320 Mio USD sein.

Laut CFO Pilette soll das Umsatzwachstum beim operativen Gewinn zu einer Steigerung von 30 Mio USD führen. Zudem solle sich ein negativer Einmaleffekt nicht wiederholen und Hedgingkosten wegfallen (+25 Mio). „Auf der anderen Seite planen wir aber auch zusätzliche Ausgaben von 15 Mio USD, um das Wachstum zu beschleunigen“, so der CFO.

Der Finanzchef bestätigte ausserdem die Profitabilitäts-Mittelfristziele, wonach eine Bruttomarge von 35-37% sowie eine EBIT-Marge von 10-12% angepeilt wird.

TIEF GESTAPELT?

An der Börse legen die Logitech-Papiere am frühen Nachmittag leicht überdurchschnittlich zu (14.05 Uhr: +1,1%). Die Analysten sind sich allerdings bei der Beurteilung der neuen Ziele nicht einig.

Während einige das EBIT-Ziel als konservativ bezeichnen, sprechen andere von einer „vernünftigen“ Guidance. Erinnert wird vielerorts daran, dass Logitech oft zunächst tief staple – und dann im Verlauf des Jahres die Ziele anhebe.

rw/tp

Zürich (awp) – Bucher Industries hat im Geschäftsjahr 2017 von den verbesserten Rahmenbedingungen in der Landwirtschaft profitiert und ist markant gewachsen. Dank dem höheren Umsatz und verschiedenen Optimierungen hat sich auch der Gewinn deutlich verbessert. Die Aktionäre sollen daran mit einer um knapp ein Drittel erhöhten Dividende partizipieren. Von der Börse gibt es dafür kräftigen Applaus, ebenso für den zuversichtlichen Ausblick.

Der Umsatz erhöhte sich um rund 11% auf 2,65 Mrd CHF, bereinigt um Währungs- und Akquisitionseffekte ergab sich noch immer ein knapp zweistelliges Plus. Insgesamt war 2017 nach drei schwierigen Jahren geprägt von einer Erholung im wichtigen Markt Landtechnik, wie der Landmaschinen-, Anlagen- und Fahrzeughersteller am Dienstag mitteilte. Verantwortlich dafür waren gestiegene Preise in der Milch- und Viehwirtschaft. Die gute Konjunkturlage habe aber auch die Investitionslust der Städte angekurbelt.

WICHTIGSTE DIVISION WÄCHST AM MEISTEN

Die grösste Division Kuhn Group, ein Hersteller von Landmaschinen, verzeichnete 2017 entsprechend das stärkste Wachstum. Sowohl Umsatz als auch Auftragseingang wuchsen zweistellig auf Werte von jeweils rund 1,1 Mrd CHF. Vor allem in Europa nahm laut Bucher die Nachfrage nach Maschinen für die Heu- und Futterernte sowie Fütterungstechnik zu. Der Ackerbau hingegen war mit vollen Getreidelagern sowie anhaltend niedrigen und volatilen Preisen konfrontiert. Die grösste Herausforderung waren hier aber die steigenden Preise für Stahl, wie CEO Jacques Sanche an der Bilanzmedienkonferenz erklärte.

Die Division Hydraulics holte mit 581 Mio CHF bereinigt um Währungseffekte rund 20% mehr Aufträge ein als im Vorjahr, während der Umsatz um gut 14% auf 546 Mio anzog. In der drittwichtigsten Sparte Municipal, welche insbesondere Kehrfahrzeuge und Winterdienstgeräte, aber auch Kanalreinigungs- und Müllfahrzeuge verkauft, zog der Bestellungseingang um über 23% auf 486 Mio CHF an und der Umsatz um knapp 6% auf 426 Mio. Der Umsatz wurde von der Konzentration der Kehrfahrzeugproduktion in Lettland und England und einer damit einhergehenden Teileinschränkung der Produktion etwas gebremst.

Auch in der Division Emhart Glass wuchs der Auftragseingang deutlich stärker als der Umsatz, während die Division Specials zwar etwas mehr verkaufte als im Vorjahr, dafür aber einen leichten Rückgang beim Auftragseingang erlitt.

DEUTLICH MEHR GEWINN – HÖHERE DIVIDENDE

Die höheren Umsätze und die damit verbundene höhere Auslastung wirkte sich positiv auf die Gewinnziffern aus. So kletterte der Betriebsgewinn auf Stufe EBIT zum Vorjahr um ein Drittel auf 226 Mio CHF und die entsprechende Marge um 150 Basispunkte auf 8,6%.

Der Reingewinn zog um über 41% auf 168 Mio CHF an. Entsprechend soll auch die Dividende um 30% auf 6,50 CHF je Aktie erhöht werden. Der Dividenden-Antrag berücksichtige sowohl das Konzernergebnis und die Aussichten für das laufende Berichtsjahr, sagte Sanche.

Für das Geschäftsjahr 2018 zeigte sich das Unternehmen denn auch zuversichtlich und prognostizierte für alle fünf Divisionen steigende Umsätze. Während für Hydraulics eine flache Margenentwicklung erwartet wird, sollen die übrigen Division auch hier alle zulegen.

„Wir sind grundsätzlich optimistisch“, meinte dazu Sanche. Unsicherheiten bestünden am ehesten in der Entwicklung der Stahlpreise oder wegen der Knappheit der Arbeitskräfte. Und die Ankündigung von Strafzöllen auf Aluminium und Stahl durch US-Präsident Trump habe die Situation nicht vereinfacht. Speziell an der Ausgangslage für das laufende Jahr ist laut Sanche, dass sich sowohl der Agrarzyklus, als auch die allgemeine Konjunktur gleichzeitig auf hohem Niveau befinden.

Das Ergebnis wurde in Analystenkreisen durchwegs lobend gewürdigt. Die Aktie zieht bis am frühen Nachmittag denn auch um 7,5% an.

cf/ra

New York (awp/sda) – Der Versicherer Zurich spannt mit anderen Akteuren für die Cybersicherheit im Fintech-Bereich zusammen. Dazu wurde im Rahmen einer WEF-Initiative am Dienstag ein internationales Konsortium in New York gegründet.

Zum Konsortium gehören neben Zurich die Grossbank Citigroup, das Fintechfirma Kabbage, der Informationstechnologiekonzern Hewlett Packard Enterprise (HPE) sowie der Finanzinfrastrukturbetreiber DTCC, wie das WEF am Dienstag mitteilte. Am Jahrestreffen des Weltwirtschaftsforum (WEF) in Davos im Januar hatten sich rund 20 Finanzexperten getroffen und vor den Cybergefahren gewarnt.

Das Ziel sei nun, die Cybersicherheit im Finanzbereich zu überprüfen und zu verstärken, Erfolgsrezepte (Best practice) zu entwickeln und die Zusammenarbeit öffentlicher und privater Akteure zu verbessern.

Die Kosten von Cyberattacken hätten sich in den letzten fünf Jahren auf 8’000 Mrd USD summiert, sagte Zurich-Chef Mario Greco. Er erhofft sich von dem Konsortium, dass es dazu beiträgt, die Komplexität der weltweit unterschiedlichen Cyberregulation zu verringern.

mk

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