Zinserhöhungen: Aktien gegen die Apokalypse

Zinserhöhungen in den USA könnten einer Minderheitenmeinung nach die Krise verschärfen. Welche Aktien dagegen helfen können…

Liebe Leser,

in den USA stehen wegen der hohen Verschuldung der Regierung auf der einen Seite sicherlich keine massiven Zinserhöhungen an. Auf der anderen Seite ist die Inflationsrate in den USA auf 7 % angewachsen. Neben dem Einbruch in der wirtschaftlichen Wachstumsentwicklung ist dies ein Signal dafür, dass die Massen n den USA derzeit verarmen – der frühere Mittelstand jedenfalls, zumindest aber die unteren Segmente des Mittelstands.

Die möglichen Zinserhöhungen aber, die auch für die Euro-Zone erwartet werden, können zum massiven Problem werden. Wenn die Zinsen steigen, werden zahlreich Darlehen später oder am Ende vielleicht gar nicht bedient. Dieses Alarmsignal ist derzeit noch kaum diskutiert worden.

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Zinserhöhungen: Nur Unternehmen wie Apple halten dagegen

Die Situation ist dramatisch genug. Die Staatsregierungen weltweit haben Rekordschulden angehäuft. Alleine zum Ende der Amtszeit von Joe Biden wird die US-Staatsverschuldung 2024 bei etwa 35 Billionen Dollar liegen. Gleichzeitig häuft sich der Schuldenberg jedoch auch in den Unternehmen der USA ebenso an wie in den privaten Haushalten.

Alle Sektoren der relevanten Wirtschaft haben so hohe Schulden wie nie zuvor. Das hat Konsequenzen für die Zinspolitik. Wenn die Zinsen durch die Fed (die US-Zentralbank) angehoben werden, dann wird es für die bisherigen Darlehensnehmer schwieriger, neue Schulden zu finanzieren. Schulden haben zudem ein Ablaufdatum – die Laufzeit des Kreditvertrages. Danach werden hohe Anteile an Schulden umgewandelt in neue Schulden. Wenn dafür die Zinsen steigen, wird alleine die Umschuldung zu einem wirtschaftlichen Parforce-Ritt für die Verschuldeten.

Niemand kann derzeit voraussagen, wie hoch der Anteil der Schulden sein wird, die nach und nach nicht bedient werden, weil die Kosten steigen. Wir wissen allerdings aus der Erfahrung der Immobilienkrise 2007/2008, wie das Spiel läuft. Die Banken haben vor allem Immobilienkredite vergeben, die nicht mehr bedient werden können.

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Wenn Immobiliendarlehen ausfallen, wird dies nicht so massive Auswirkungen haben wie 2007/2008, da die Darlehen zum großen Teil nicht wie damals über Derivate in die halbe Welt verteilt werden. Die Schutzmechanismen wirken heute besser. Dennoch haben die Banken dann zunächst Forderungen mit zweifelhafterem Wert in ihren Bilanzen. Demgegenüber werden sie Immobilien haben, die Darlehen absichern.

Wie groß ist aber die Sicherheit, wenn die Darlehensvergabe sinkt, weil die Kredite teurer werden? Sie können sich ausrechnen, dass die Immobilienpreise wegen der sinkenden Nachfrage rutschen werden. Zudem wird das Angebot an Immobilien, die zum Verkauf stehen, bei steigenden Zinsen noch einmal anziehen. Immobilien sind ein heißes Geschäft, wenn die Zinsen steigen.

Die wachsenden Probleme der Darlehensnehmer können nach Meinung von Volkswirten, die noch in der Minderheit sind, schnell zu einer wirtschaftlichen Apokalypse werden. Denken Sie daran: Die künftigen Darlehen werden teurer. Dies ist der Knackpunkt.

Dementsprechend sind nur wenige große Unternehmen gegen einen wesentlichen Werteverfall gesichert. Das sind jene Unternehmen, die bereits hohe Cash-Bestände im Konzern haben und ihre eigenen Preisvorstellungen werden durchsetzen können. Unternehmen wie Apple rechnen dazu – dieser Konzern ist bezogen auf dieses apokalyptische Problem fast unangreifbar.

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