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Zalando-Aktie: Das sollte einem zu denken geben!

Die Zalando-Aktie findet weiterhin keinen Halt und blickt unverändert düsteren Zeiten entgegen. Die gesamte Branche scheint sich im Abwärtstrend zu befinden.

Auf einen Blick:
  • Die Zalando-Aktie rutschte jüngst unter wichtige Kurslinien.
  • Mitverantwortlich dafür dürften schlechte Neuigkeiten von der Konkurrenz sein.
  • Der Modebranche könnten jetzt harte Zeiten bevorstehen.

Die derzeitige wirtschaftliche Flaute scheint selbst an der als krisensicher geltenden Modebranche alles andere als spurlos vorbeizugehen. Ein deutliches Warnsignal gab es zuletzt aus Richtung von H&M. Der Modehändler musste bei den jüngsten Zahlen aufgrund gestiegener Kosten geringere Margen vermelden und gleichzeitig waren auch noch die Umsätze rückläufig.

Für viele Beobachter ist das ein klarer Indikator dafür, dass die Modebranche in die Bredouille geraten könnte. Entsprechend gab es Reaktionen bei vielen Aktien aus dem Sektor. Dazu zählte auch die Zalando-Aktie, welche ohnehin schon seit Längerem nichts mehr zu lachen hat.

Das sieht nicht gut aus für die Zalando-Aktie

Jene musste am Donnerstag Kursverluste von rund sechs Prozent verkraften und wertete heute im frühen Handel um weitere drei Prozent ab. Mit den Kursen ging es dadurch bis auf 19,66 Euro abwärts. Die fast schon als sicher geglaubte 20-Euro-Linie könnte mit diesen schlechten Neuigkeiten im Rücken endgültig fallen.

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Zalando Aktie Chart
1T
1W
3M
6M.
1J
5J
max

Selbstredend würden sich dadurch charttechnisch frische Verkaufssignale ergeben, welche den Leerverkäufern in die Hände spielen. Dem gegenüber stehen kaum Hoffnungen auf eine schnelle Erholung. Die hohe Inflation und die drohende Rezession fordern schlicht ihren Tribut. Wo die Zalando-Aktie sich unter diesen Voraussetzungen einen Boden suchen könnte, ist aktuell vollkommen offen.

Kurz vor dem Abgrund?

Zalando könnte von all dem besonders schwer getroffen sein. Zwar wird Kleidung auch in der größten Krise noch nachgefragt sein. Manch einer wird sich mit dem Kauf von teuren Designerstücken aber in den kommenden Jahren vielleicht eher zurückhalten. Jene liefern aber die größten Margen und so könnte sich der Abschwung bei Zalando sogar noch mehr bemerkbar machen als beim Fast-Fashion-Konzern H&M, wo selbst teure Artikel selten über das Mittelfeld hinauskommen. Der Verbleib auf der Seitenlinie ist da momentan sicher nicht die schlechteste Option.

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