In einer Studie von der GfK Finanzmarktforschung im Auftrag des Bankenfachverbandes ging es um das Sparverhalten der Verbraucher, aber auch, wie sie mit Krediten umgehen. In der Studie stellte sich heraus, dass 40 Prozent der Befragten Kredite nutzten, um Konsumgüter zu erwerben.
Sparen ist nicht Jedermanns Sache
Laut der Studie wissen die Verbraucher, dass sie auf größere Ziele hin sparen müssen. Allerdings gaben auch zehn Prozent der Befragten an, dass sie nicht sparen könnten. Zwar legten sie sich regelmäßig Geld zur Seite, doch sie erklärten ebenfalls, dass sie dieses meist schon vor der Erreichung des eigentlichen Sparziels wieder angreifen müssten, um andere Dinge zu finanzieren.
Gut ein Drittel der Befragten gab zudem an, dass ihnen das Geld für das Sparen fehle. Das gesamte Einkommen werde benötigt, um die laufenden Lebenshaltungskosten zu finanzieren, da könne nichts mehr zurück gelegt werden. Ebenfalls ergab die Untersuchung, dass 62 Prozent der Befragten regelmäßig sparen, allerdings können sich nur 37 Prozent von ihnen größere Anschaffungen, wie das Auto oder Möbel, von ihren Ersparnissen leisten. Dadurch sind Kredite nötig, um sich die eigenen Wünsche zu erfüllen.
Ratenzahlung macht Konsum leichter
Die Befragten gaben in der Studie an, dass Kredite ihnen beim Konsum helfen würden. Durch feste monatliche Raten, die auch fix in das Haushaltsbudget eingeplant werden, könnten sich viele Verbraucher erst ein Auto oder ähnliches leisten. Insbesondere beim Autokauf geht es nur sehr selten ohne Kredit, allerdings zu günstigen Konditionen.
In der Regel sind die Verbraucher mit Krediten bereits erfahren, sie führen zunächst einen umfassenden Kreditvergleich durch und entscheiden sich erst im Anschluss für die passende Autofinanzierung. Sie bevorzugen die Kreditfinanzierung vor allem deshalb, weil ihnen das Konsumgut (Auto) von Anfang an zur Verfügung steht und sie es in planbaren Raten abzahlen können. Daher sind Kredite der Studie zufolge bereits heute als alltägliche Finanzinstrumente anzusehen.
