Volkswagen-Aktie: Wann geht es wieder aufwärts?

Die vorige Woche lief für die Volkswagen-Aktie nicht gerade berauschend. Doch es gibt Hoffnung für die Zukunft!

Die Volkswagen-Aktie präsentiert sich zurzeit in schlechter Form und fiel am Donnerstag auf ein neuerliches Jahresminus. Was für Auswirkungen könnte dieser Rückschlag haben? Nach dem Tiefpunkt im März 2020 bei 79,38 Euro legte die Volkwagen-Aktie deutlich zu und erreichte bis zum 18. März 2021 einen Höchstwert von 252,20 Euro, der nahe dem im März 2015 markierten Höchststand von 262,45 Euro gelegen hatte. Doch seit März 2021 sinkt der Anteilspreis wieder. Einen Tiefststand markierte die Aktie am 08. März 2022 mit 131,30 Euro. Im Anschluss daran hat sich der Aktienkurs auf 162,38 Euro erholt. Allerdings ist von dieser Erholung nichts mehr zu spüren. Am Donnerstag rutschte der Wert unter die 131,30 Euro und damit auf ein neues Jahresminus.

Bei Volkswagen und Eon werden E-Autos zu Stromspeichern!

Windkraft und Sonnenenergie werden häufig genau dann produziert, wenn niemand die Energie braucht. Volkswagen und Eon beginnen mit einem Test für die Energiespeicherung in Elektroautos. Elektrofahrzeuge können in Zukunft dazu beitragen, ein wesentliches Problem der Energieversorgung aus erneuerbaren Energien zu bewältigen: Windkraft und Sonnenenergie werden häufig dann erzeugt, wenn der Strom gar nicht nötig ist. Bisher fehlte es an genügend Speichermöglichkeiten, um den zusätzlichen Bedarf an Strom zu sichern. Diese Funktion sollen nun Elektroautos erfüllen. Einen ersten Versuch haben Volkswagen und eine Eon-Tochter in Sachsen unternommen.

„Das Auto muss Teil der Energiewende werden“, beschreibt Elke Temme, Leiterin des Bereichs Laden und Energie bei Volkswagen, die gemeinschaftliche Aufgabe für Automobilhersteller und die Stromwirtschaft. Jährlich werden in Deutschland über 6.000 Gigawattstunden Strom aus Solar- und Windkraftwerken im Gesamtwert von etwa einer Milliarde Euro nicht verbraucht, da nicht genügend Speicher zur Verfügung stehen. Mit diesem Strom könnten 2,7 Millionen Elektromobile ein ganzes Jahr lang auskommen, erläutert Elke Temme in einem Interview.

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Was sagen die Analysten?

Die Batteriepreise bleiben nach Einschätzung von Experten weiterhin ausschlaggebend für die Wettbewerbsfähigkeit von Elektroautos (BEVs). Deshalb investiere Volkswagen auch bis zu 30 Milliarden Euro in die Versorgungskette, darunter die Errichtung von insgesamt sechs Werken für Batteriezellen in Europa bis zum Jahr 2030. Zudem werde der schwedische Batterieentwickler Northvolt im Jahr 2023 mit der Herstellung von hochwertigen Zellen für Volkswagen beginnen.

Bereits jetzt weist der elektrische Mittelklasse-SUV Q4 der Tochtergesellschaft Audi eine vergleichbare Marge auf wie sein Gegenstück mit Verbrennungsmotor, der Q3, so die Experten. Die Analysten gehen davon aus, dass Tesla im Jahr 2024 etwa 2,2 Millionen und Volkswagen etwa 2,3 Millionen Elektrofahrzeuge vertreiben wird. Im Jahr darauf wird voraussichtlich Tesla wieder an Volkswagen heranrücken, doch die Deutschen werden weiter mehr E-Autos verkaufen. Als Nummer 3 auf dem weltweiten Elektroautomarkt sieht BI in den nächsten Jahren grundsätzlich BYD aus China.

Nach Volkswagen, Tesla und BYD werden bis zum Jahr 2025 die meisten E-Autos von den US-Konzernen Ford und General Motors sowie dem chinesischen Konzern Changan abgesetzt, meinen die Experten.

Pro Volkswagen-Aktie

  • Kooperation mit Eon zur Energiespeicherung in E-Autos
  • Batteriehersteller Northvolt startet 2023 mit der Fertigung von hochwertigen Zellen für VW
  • VW könnte 2024 2,3 Millionen E-Autos verkaufen
  • In Zukunft könnte VW die Nummer 1 am E-Auto-Markt sein

Contra Volkswagen-Aktie

  • Neues Jahrestief erreicht

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