VARTA-Aktie: Zum Haare raufen!

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Wer große Schwankungen an der Börse liebt, der braucht sich nicht nur bei Wasserstoff-Aktien umzuschauen. Zuletzt zeigte auch die Aktie des traditionsreichen deutschen Batteriekonzerns eine besondere Kür. Von einem Aktienkurs bei 115 Euro auf rund 170 Euro hoch; ein kurzer Absacker auf 137 Euro, wieder auf 170 Euro hoch – und nun fulminant wieder runter auf 110 Euro.

Fantasie-Gebilde trieben Kurse

Es waren so allerlei Fantasie-Gebilde, die den Aktienkurs in die Höhe trieben. Da wären zum einen die fulminanten Entwicklungen rund um die Gamestop-Aktie, bei denen zentraler Akteur Melvin Capital in Not geriet. Da dieser Hedgefonds auch bei Varta auf fallende Kurse setzt, spekulierten Anleger auf einen Mini-Squeeze-Short.

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Hinzu kam allerlei Batterie-Fantasie. Bisher ist Varta hauptsächlich im Geschäft mit Mini-Batterien, beispielsweise für Kopfhörer tätig. Ein weiteres Fantasie-Gebilde ist, dass VARTA das Kerngeschäft massiv ausbaut und auch für diverse andere Branchen deutlich größere Batterien produziert.

Vorerst auf den Boden der nackten Tatsachen

Die Unternehmensmitteilung, die den Kursrutsch veranlasste, las sich eigentlich recht positiv. Das Management freute sich, den Aktionären mitzuteilen, dass der Umsatz im Geschäftsjahr 2020 sehr dynamisch um 140 % auf ca. 870 Mio. Euro und das bereinigte EBITDA um 145 % auf 239 Mio. Euro angestiegen ist. Zudem beabsichtigt der Vorstand erstmals eine Dividende auszuschütten. Doch die Zahlen kamen gar nicht gut an. Sowohl Anleger als auch Analysten hatten mehr erwartet und bemängeln besonders den Ausblick.

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Varta Forum

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Varta bleibt weiterhin innovativ. https://www.br.de/nachrichten/wirtschaft/uni-bayreuth-forscht-mit
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Stimmt, die Highflyer sind jetzt wieder TUI und Lufthansa. Tech braucht man nicht mehr. Wenn man da
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sg-1  @cesar 16:01
An der Situation von Varta hat sich doch nichts geändert. Wenn du ein komisches Gefühl hast, dann li
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