Valneva: Alles aus?

Valneva hat in den vergangenen Tagen deutliche Verluste erlitten. Jetzt scheint die Aktie dne natürlichen Weg zu gehen.

Liebe Leser,

die Omikron-Mutante wütet noch immer durch die Straßen und Häuser. In Deutschland steigt die Inzidenz, in anderen Ländern explodiert sie geradezu. Impfstoffe sollen hier Einhalt gebieten und zumindest vor schweren Verläufen schützen. Dennoch weigern sich die Börsen aktuell den Impfstoffherstellern mit Kursgewinnen die Ehre zu erweisen. Valneva ist ein besonders dramatischer Fall und scheint derzeit deutlich nach unten zu wandern.

Valneva – das Aus ist nicht da

Die Aktie ist aber selbst am gestrigen Donnerstag mit einem Verlust in Höhe von -3 % noch stärker gewesen als die Konkurrenz von Novavax (Protein-Impfstoffe) mit einem Abschlag von -8,3 % und auch BioNTech. BioNTech musste einen deutlichen Verlust in Höhe von -4,5 % verbuchen und steuert den tiefsten Kursen seit Monaten entgegen.

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Valneva ist mit dem Verlust von gestern allerdings gleichfalls recht schwach. Ein Grund für die fehlende Unterstützung durch Börsianer müsste darin liegen, dass die Notierungen langsam dafür abgestraft werden, dass Valneva keinen Impfstoff ausliefern kann. Der Tot-Impfstoff ist bis dahin nirgends zugelassen. Vor diesem Hintergrund hilft es auch nicht, dass die EU bereits 60 Millionen Impfstoffdosen für den Fall der Zulassung geordert hat.

Dennoch hält sich der Wert noch vergleichsweise wacker. Immerhin haben die Kurse in den zurückliegenden fünf Tagen einen Verlust von „nur“ -5% hinnehmen müssen. Dies ist eine stärkere Entwicklung als BioNTech sie für sich verbuchen kann. Innerhalb eines Monats verlor der Titel indes immerhin -25 %.

Dabei ist die Aktie noch immer in einem klaren Aufwärtstrend. Der Titel hat in drei Monaten über 40 % Plus geschafft und entwickelte sich in einem Jahr um 85 % nach oben. Die Hoffnung auf einen Durchbruch in der Tot-Impfstoff-Technologie gegen das Corona-Virus trägt den Kurs zu neuen Zwischenhochs.

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Noch reicht es allerdings nicht, um Zweifel zu beenden. Die Volatilität ist inzwischen sowohl kurz- wie auch langfristig im dreistelligen Bereich angekommen. Die Börsen sind demnach nachhaltig verunsichert über die Werthaltigkeit der Aktie.

Es fällt auch, dass zudem die Bankanalysten kaum eine Studie herausgeben. Dies deutet darauf, dass das institutionelle Interesse von großen Investoren gleichfalls noch viel zu niedrig ist. Der Titel ist demnach rein auf die Trader-Stimmung angewiesen.

Dabei ist der GD200 bei 15,47 Euro aktuell sogar noch überwunden. Lediglich kurz- und mittelfristig ist die Aktie im Baisse-Modus. Der GD38 verläuft bei 22,67 Euro und ist recht weit entfernt. Die 100-Tage-Linie hat 19,21 Euro erreicht und ist als mittelfristiger Indikator gleichfalls noch inzwischen über 10 % entfernt. Die Stimmung dreht sich in diesen Tagen offenbar.

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