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Valneva-Aktie: Nach dem Crash – lohnt sich jetzt der Einstieg?

Die Valneva-Aktie ist zu Wochenbeginn erneut massiv abgestürzt und inzwischen bis auf 6 Euro zurückgefallen. Das Unternehmen hat die Herstellung von VLA2001 eingestellt.

Auf einen Blick:
  • Valneva-Aktie ist zu Wochenbeginn erneut abgestürzt
  • Die Covid19-Zusammenarbeit mit dem Fertigungsunternehmen IDT Biologika wurde beendet
  • Nun liegt der Fokus ganz klar auf VLA15 und VLA1553

Die Valneva-Aktie ist zu Wochenbeginn ein weiteres Mal massiv abgestürzt. An der Euronext in Paris büßten die Papiere des französisch-österreichischen Impfstoffherstellers fast 20 Prozent ein und gingen nahe dem Tagestief von 6,530 Euro aus dem Handel. Nach leichten  Kursgewinnen am Dienstag verlor die Aktie am Mittwoch und am Donnerstag wieder kräftig an Wert. Hierdurch ist es nun zum Rücklauf zur 6,000-Euro-Marke gekommen.

Auslöser des erneuten Crashs war die Meldung, dass die Zusammenarbeit mit IDT Biologika beendet und die Herstellung des Corona-Impfstoffs VLA2001 eingestellt wird. Valneva begründete dies mit „der aktuellen Auftragslage und der bestehenden Lagerbestände“. Weiter hieß es, dass Valneva die bisher von IDT Biologika gefertigten Chargen gekauft habe.

Die Zeit hat gegen Valneva gespielt

Den Fertigungsvertrag hatten Valneva und die in Dessau-Roßlau beheimatete IDT Biologika erst im November geschlossen. Damals gab es noch berechtigte Hoffnung, dass das Corona-Vakzin zu einem großen Erfolg wird und sich neben den bereits am Markt verfügbaren Impfstoffen von BioNTech/Pfizer und Moderna etablieren kann. Doch die Zeit hat gegen Valneva gespielt.

Erst Ende Juni gab es schließlich die Zulassung durch die EMA. Mit der Folge, dass die mit der EU geschlossenen Vorverträge nicht mehr bindend waren. Statt der ursprünglich vereinbarten Liefermenge von 60 Millionen Impfdosen strich die EU die Bestellung kurzerhand auf nur noch 1,25 Millionen Dosen zusammen.

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Joe Biden erklärt Corona-Pandemie für beendet

Spätestens seitdem US-Präsident Joe Biden die Corona-Pandemie in seinem Land für beendet erklärt hat, stehen Covid-19-Impfstoffwerte auf der Abschussliste. Bei Valneva darf man aber nicht vergessen, dass die Pipeline neben VLA2001 auch noch andere Impfstoffkandidaten mit großem Potenzial enthält.

Valneva hat weitere Asse im Ärmel

Zusammen mit Pfizer entwickelt Valneva den Lyme Borreliose-Impfstoff VLA15. Kürzlich wurde hierzu eine Phase-3-Studie gestartet. Es handelt sich um den weltweit einzigen Impfstoffkandidaten in dieser Indikation, der sich in der klinischen Entwicklung befindet. Entsprechend groß ist das Marktpotenzial bei einer Zulassung. Ebenfalls hochspannend ist VLA1553, ein Impfstoff gegen die Tropenkrankheit Chikungunya. Hier wurde die zulassungsrelevante klinische Studie bereits erfolgreich durchlaufen.

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