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UniCredit – Aktie: Was passiert jetzt?

UniCredit SPA steigert die Bruttoeinnahmen um 8,4% auf 14,6 Mrd. Euro, den größten Wachstumsbeitrag liefert die deutsche Tochter Hypovereinsbank.

Auf einen Blick:
  • Unicredit SPA steigert die Bruttoeinnahmen um 8,4% auf 14,6 Mrd. Euro
  • UniCredit SPA gelingt eine Gewinnsteigerung um 31,3% auf 3,8 Mrd. Euro
  • Den größten Wachstumsbeitrag liefert die deutsche Tochter Hypovereinsbank

UniCredit SPA hat sich vom alten Wachstumscredo verabschiedet. Die Bank will nicht mehr nur durch Übernahmen wachsen, sondern aus eigener Kraft Marktanteile gewinnen. In den ersten 9 Monaten hat dieser Ansatz gut funktioniert. Die Bruttoeinnahmen stiegen um 8,4% auf 14,6 Mrd. Euro.

Tochtergesellschaft Hypovereinsbank trägt zu positiven Entwicklung bei

Den größten Wachstumsbeitrag lieferte die deutsche Tochter Hypovereinsbank. Der dafür verantwortliche Chef Michael Diederich wird die Bank allerdings im Frühjahr verlassen. Er wird neuer Finanzvorstand beim Sportverein Bayern München. Die UniCredit hat den Gewinn um 31,3% auf 3,8 Mrd. Euro gesteigert. Dafür sind die gute Geschäftsdynamik, ein günstiges Zinsumfeld sowie absolute Kostendisziplin und niedrige Risikokosten verantwortlich. Im 3.Quartal mussten kaum neue Rückstellungen für Kreditausfälle gebildet werden. Andere Banken mussten hier stärker gegensteuern.

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Reduktion der Geschäfte in Russland

Die Zinsentwicklung wird das Wachstum in den kommenden Monaten ankurbeln. Laut CEO Andrea Orcel bringt 1% mehr an Zinsen rund 1 Mrd. Euro Ergebnisbeitrag. Zum Problem wird das große Engagement in Russland. UniCredit beschäftigt dort 4.000 Menschen und betreibt 70 Filialen. Der Umsatzanteil lag zuletzt bei 5%. Dieses Geschäft soll schrittweise aufgegeben werden. Das Kreditvolumen wurde bereits deutlich reduziert. Aufgrund der Sanktionen sind Überweisungen von der russischen Tochtergesellschaft an die Konzernmutter ohnehin nahezu unmöglich. Die Aktie ist auch wegen dieser Unsicherheiten günstig bewertet.

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