TUI–Aktie: Satter Schuldenberg!

TUI verzeichnet steigende Umsätze, doch der Schuldenberg belastet. Die Prognose für höhere operative Gewinne bleibt bestehen, während die Buchungen für den Sommer zulegen.

Auf einen Blick:
  • Quartalsverlust von 206,8 Millionen Euro
  • Umsatzwachstum durch höhere Reisepreise
  • Schuldenlast von 3 Milliarden Euro
  • Positive Buchungsentwicklung für Sommer

TUI wies einen größeren Verlust für das zweite Quartal des Geschäftsjahres aus, konkret belief sich dieser auf –206,8 Millionen Euro; im Vorjahr standen noch –188,7 Millionen Euro in den Büchern. Der Umsatz zog leicht von 3,65 auf 3,71 Milliarden Euro an, getragen von höherpreisigen Langstreckenpaketen und kräftigem Kreuzfahrtgeschäft. Besonders auffällig: Die Marge im Segment „Markets & Airlines“ verbesserte sich im ersten Halbjahr trotz höherer Kerosinkosten, weil die Kapazitätsauslastung von 84 Prozent auf 89 Prozent sprang.

TUI Aktie Chart

Ist das die Basis?

Vorstandschef Sebastian Ebel sprach in der Analystenrunde sinngemäß von einer „starken Brücke in den Hochsommer“ und bestätigte die Prognose, den operativen Gewinn im Gesamtjahr um mindestens ein Viertel zu steigern. Buchungen für Juli und August liegen derzeit 8 Prozent über Vorjahr; Durchschnittspreise klettern sogar zweistellig, weil Griechenland, Türkei und Balearen kaum Rabatte gewähren müssen. Die Deutsche Bank hob daraufhin ihr Kursziel leicht auf 11 Euro an und unterstrich ihre Kaufempfehlung.

Risiken bleiben – Stichwort Passivseite!

Die Nettoschuld liegt trotz Tilgungen noch bei gut 3 Milliarden Euro im zweiten Quartal 2026. Der  Finanzchef kündigte zwar keine Kapitalerhöhung an, verwies aber auf Refinanzierungsgespräche für eine 500-Millionen-Euro-Anleihe, die im Frühjahr 2026 fällig wird. Sollte der Sommersaison ein schwacher Herbst folgen, könnte die Debatte um frisches Eigenkapital zurückkehren.

Darauf setzen die Anleger!

An der Börse überwiegt indes die Zuversicht: Seit Monatsbeginn legte die Aktie um knapp 3,3 Prozent zu. Wer also nun einsteigt, setzt darauf, dass Ebel seine Mischung aus Preissetzung und Kapazitätsdisziplin durchhält – und dass sich geopolitische Risiken nicht spontan in die Urlaubspläne der Kunden drängen.

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