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Thyssenkrupp: Grünes Licht aus dem Betriebsrat!

Das Land Nordrhein-Westfalen soll bei der Stahlsparte von Thyssenkrupp einsteigen. Dafür spricht sich nun auch der entsprechende Betriebsratschef aus.

Anfang der letzten Woche hatte die Vorsitzende der Krupp-Stiftung, Ursula Gather, einen Einstieg des Landes Nordrhein-Westfalen (NRW) bei der Stahlsparte von Thyssenkrupp als „denkbare Option“ ins Spiel gebracht. Nun bekommt Gather Rückenwind – aus dem Betriebsrat.

Wie die „Rheinische Post“ (RP) berichtet, ist der Gesamtbetriebsratsvorsitzende der Thyssenkrupp-Stahlsparte, Tekin Nasikkol, nun näher auf das Thema eingegangen. „Die Position von Frau Gather und der Krupp-Stiftung als größte Einzelaktionärin der Thyssenkrupp AG ist vollkommen richtig und wird von Seiten der Arbeitnehmervertretung unterstützt“, betonte Nasikkol.

Nasikkol: Thyssenkrupp-Stahlsparte brauche finanzielle Hilfe – auch vom Staat

Der Betriebsratschef machte aber auch klar, dass die Stahlsparte im Falle einer Verselbstständigung vom Mutterkonzern finanzielle Hilfe benötige. Nur so könne die Sparte auf Augenhöhe mit den Wettbewerbern agieren.

Nasikkol spielte damit auch auf staatliche Hilfen an: „Zugleich müssen die dringend benötigten Investitionen in eine CO2-freie Stahlproduktion ermöglicht werden. Das wird kein Stahlunternehmen ohne staatliche Förderung stemmen können.“

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So habe die neue Regierung von NRW betont, dass das Land das erste klimaneutrale Industrieland der Bundesrepublik werden solle. Dabei spiele Stahl eine Schlüsselrolle, so Nasikkol.

Stahlgipfel in Duisburg gefordert

„Unser Beitrag zur zukünftigen Klimaneutralität wird immens sein. Daher ist eine Landesbeteiligung an unserem Unternehmen im Falle einer Verselbständigung sehr sinnvoll, ich sage sogar erforderlich. Von allen beteiligten Akteuren sollte dies konstruktiv geprüft werden.“

Übrigens: Ähnlich wie die Industrie- und Handelskammer (IHK) forderte Nasikkol laut dem RP-Bericht einen Stahlgipfel in Duisburg noch im laufenden Jahr. Dort sollen drängende Fragen wie die Verfügbarkeit von Wasserstoff und staatliche Subventionen erörtert werden.

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