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Thyssenkrupp-Aktie: Was für ein Katastrophenjahr!

Die Thyssenkrupp-Aktie fällt von einem Jahrestief auf das nächste. Was steckt hinter dem Kursdesaster des traditionsreichen deutschen Stahlkonzerns?

Auf einen Blick:
  • Die Thyssenkrupp-Aktie fällt dieser Tage von Jahrestief zu Jahrestief.
  • Die hohen Strom- und Gaspreise machen dem Stahlkonzern schwer zu schaffen.
  • Zudem ist Thyssenkrupp ein zyklischer Wert, der unter dem Konjunkturabschwung leidet.

Das Börsenjahr 2022 dürfte als Katastrophenjahr in die Geschichte von Thyssenkrupp eingehen. Der traditionsreiche Stahl- und Technologiekonzern hat seit Jahresbeginn fast 60 Prozent seines Börsenwertes eingebüßt. In den beiden letzten Handelswochen hat sich der Absturz der Thyssenkrupp-Aktie noch einmal beschleunigt. Was steckt hinter dem Kursdesaster von Thyssenkrupp?

Leiden unter den Energiekosten

Es sind im Wesentlichen die hohen Strom- und Gaspreise. Nicht nur die Endverbraucher leiden derzeit unter exorbitant gestiegenen Energiekosten. Auch Unternehmen mit einem hohen Energieverbrauch zahlen die Zeche. Die Stahlwerke von Thyssenkrupp benötigen Energiemengen, die mit dem Verbrauch einer Kleinstadt zu vergleichen sind. Dementsprechend fressen die gestiegenen Kosten derzeit ein großes Loch in die Gewinn- und Verlustrechnung von Thyssenkrupp. Zwar ist der Konzern in der Lage, die Kostensteigerungen teilweise an seine Kunden weiterzugeben. Aber der „Stromwettbewerb“ unter den Stahlherstellern ist groß.

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Thyssenkrupp Aktie Chart
1T
1W
3M
6M.
1J
5J
max