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Thyssenkrupp-Aktie: Eine Katastrophe!

Die Thyssenkrupp-Aktie hat seit Jahresbeginn fast die Hälfte ihres Wertes verloren. Warum geht es mit dem Stahl- und Technologiekonzern nur noch bergab?

Auf einen Blick:
  • Die Thyssenkrupp-Aktie hat seit Jahresbeginn fast die Hälfte ihres Wertes verloren.
  • Die Stahlpreise sind 2022 gesunken und die Energiekosten deutlich gestiegen.
  • Als zyklische Aktie leidet Thyssenkrupp unter der schwachen Weltwirtschaft.

Die Thyssenkrupp-Aktie beendete am Freitag die letzte Börsenwoche mit einem satten Minus von fast fünf Prozent. Damit geht die katastrophale Wertentwicklung der Aktie des Stahl- und Technologiekonzerns ungebremst weiter. Seit Anfang Januar hat die Thyssenkrupp-Aktie fast 50 Prozent ihres Wertes eingebüßt. Das Anfang Juli aufgestellte Jahrestief ist nur noch einen Katzensprung entfernt. Warum geht es mit Thyssenkrupp nur noch bergab?

Überhaupt keine erfreulichen Entwicklungen

Zum Ersten haben sich die meisten Stahlsorten im Laufe des Jahres deutlich verbilligt. Für einen Stahlhersteller wie Thyssenkrupp keine erfreuliche Nachricht. Eine Trendwende auf dem Stahlmarkt ist derzeit nicht absehbar.

Zum Zweiten sind die erheblich gestiegenen Energiepreise für einen Konzern wie Thyssenkrupp, der Energie in großen Mengen bezieht, pures Gift. Bei gleichzeitig fallenden Preisen geraten mit dieser Entwicklung die Margen des Stahlgeschäfts massiv unter Druck.

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Zum Dritten könnte Thyssenkrupp mit einem Börsengang seiner Wasserstofftochter Nucera, die als eine der Perlen des Konzerns gesehen wird, für gute Nachrichten sorgen – tut es aber nicht. Angesichts des schlechten Börsenklimas kann man es dem Konzern auch nicht verübeln. Die Konzernführung von Thyssenkrupp wartet auf bessere Tage, um den Wert von Nucera beim Börsengang zu maximieren.

Finger weg von einer zyklischen Aktie!

Anleger sollten bis auf Weiteres die Finger von der Thyssenkrupp-Aktie lassen. Als im Wesentlichen zyklische Aktie ist Thyssenkrupp sehr stark von der Gesamtentwicklung der Weltwirtschaft abhängig. Und die ist derzeit angesichts stark steigender Leitzinsen alles andere als positiv. Ein Ende der Zinsanhebungen ist bislang noch nicht in Sicht. Ein neues Jahrestief scheint vor diesem Hintergrund keinesfalls ausgeschlossen.

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Thyssenkrupp
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