Tesla: Da kann Porsche nur staunen!

Lage, Lage, Lage – das sind bei Immobilien bekanntlich die drei wichtigsten Kriterien für einen möglichen Kauf. Für Elektroautos gilt eine ähnliche Losung: Reichweite, Reichweite, Reichweite! Denn diese ist gegenüber den Autos mit Verbrenner nach wie vor das vielleicht größte Manko. Wie gut, dass Porsche mit dem elektrischen Taycan immerhin im Hochpreis-Segment einen echten Konkurrenten zu den Tesla-Reichweiten-Königen ins Rennen schicken wird. Das war zumindest der Plan – der aber offenbar nicht aufgeht.

Lediglich 323 Kilometer Reichweite

Denn der damalige Porsche-Chef Matthias Müller versprach laut eines Berichts auf Welt online schon bei der Präsentation des Konzeptautos, dass der spätere Taycan einmal 500 Kilometer Reichweite bieten werde. Später wurde auf 450 Kilometer nach unten korrigiert. Nun aber habe die Umweltschutzbehörde EPA aus den USA, dem Heimatmarkt von Tesla, erstmals ihre Messergebnisse für den Porsche Taycan veröffentlicht. Und diese sind ernüchternd: Die EPA habe bei ihren Tests nur eine durchschnittliche Reichweite von 201 Meilen pro Akkuladung ermittelt. Das entspricht laut des Berichts lediglich gut 323 Kilometern – rund 28 Prozent weniger als versprochen.

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Tesla schafft bis zu 600 Kilometer

Bitter sei das Ergebnis für Porsche vor allem im direkten Vergleich mit denen von Tesla, heißt es. Ein Model S mit der Standardbatterie kommt demnach auf eine Reichweite von 287 Meilen, das entspricht etwa 462 Kilometern. In der Version mit der größeren Batterie kommt der teure Tesla gar auf rund 600 Kilometer Reichweite – im Vergleich zum Porsche Taycan fast das Doppelte.

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