Tesla-Aktie: Hat der Konzern in Brandenburg versagt?

Die Gigafactory in Brandenburg ist ein heißes Eisen. Jetzt kritisiert der zuständige Wirtschaftsminister das Vorgehen Teslas.

Kaum ein anderes Wirtschaftsprojekt polarisiert aktuell so stark wie Teslas im Bau befindliche Gigafactory in der brandenburgischen Grünheide. Umweltschützer und besorgte Bürger werfen den Kaliforniern zum Beispiel vor, die örtliche Wasserversorgung mit der riesigen Industrieanlage in Mitleidenschaft zu ziehen.

Bislang flankierte die Politik das Projekt größtenteils. Kein Wunder, hatte doch Tesla-Boss Elon Musk Tausende Arbeitsplätze versprochen. Nun hat sich mit Brandenburgs Wirtschaftsminister Jörg Steinbach erstmals ein zuständiger hochrangiger Amtsträger kritisch zum Vorgehen der US-Amerikaner geäußert.

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Tesla-Aktie: Steinbach kritisiert Unbekümmertheit der US-Amerikaner

„Ich hätte mir gewünscht, dass Tesla die Sorgen der Bevölkerung ernster nimmt. Da mangelt es mitunter etwas an Empathie. Ich kann jedem Unternehmen mit ähnlichen Plänen nur raten, diese mit größerer Geduld zu erklären“, mahnte der SPD-Politiker im Interview mit der FAZ.

Zudem bemängelte Steinbach die Kommunikation zwischen dem Konzern und der Landesregierung. „Wann Elon Musk nach Deutschland kommt, erfahre ich genauso kurzfristig wie alle anderen: indem ich auf Twitter die Route seines Privatjets verfolge.“

Gleichzeitig nimmt der Politiker den Milliardär aus Übersee aber auch in Schutz. „Ich würde mich freuen, wenn alle Beteiligten mal zur Kenntnis nehmen würden, dass sich der Wasserbedarf durch die Batteriezellenfabrik nicht erhöht hat.“

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Tesla hatte bereits im letzten Jahr seine Baupläne in der Grünheide neu definiert, wodurch der Wasserverbrauch gesenkt werden soll.

Hängepartie geht erst einmal weiter

Zur Einordnung: Nach wie vor läuft das große Genehmigungsverfahren für die Fabrik. Trotzdem hat Tesla schon einige Teile des Komplexes gebaut, da man einzelne Lizenzen des Landesumweltamts bereits erhalten hatte.

Am 23. September soll eine neue öffentliche Erörterung des Projekts stattfinden. Mit von der Partie: Umweltverbände wie Bund, „NaturFreunde“ und NABU. Ein Scheitern der Gigafactory wird von den meisten Beobachtern indes als unwahrscheinlich erachtet – zu groß wären wohl die Schäden für den Investitionsstandort Deutschland.

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