Das Drama rund um Steinhoff neigt sich dieser Tage seinem Ende zu. Bereits am Mittwoch steht die außerordentliche Hauptversammlung an, in deren Rahmen mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit die Auflösung der Gesellschaft beschlossen werden soll. Damit werden die Restrukturierungspläne, gegen die die Anleger sich bis zuletzt zur Wehr zu setzen versuchten, in die Tat umgesetzt.
Für die Steinhoff-Aktie bedeutet das nichts weniger als den endgültigen Abschied von den Märkten. Überraschend kommt das freilich nicht. Dennoch gibt es im Vorfeld noch einige große Kursbewegungen zu sehen.
Steinhoff: Auf und ab!
In der vergangenen Woche wurde bei der Steinhoff-Aktie noch einmal munter spekuliert. Zeitweise ging es mit den Kursen von mageren 0,002 Euro bis auf 0,009 Euro in die Höhe. Der Kurs hat sich also innerhalb kürzester Zeit mehr als vervierfacht. Einen triftigen Grund dafür gab es allerdings nicht.
Entsprechend ließen Korrekturen nicht lange auf sich warten. Allein am Freitag ging es um 13,5 Prozent in die Tiefe und zum Wochenende landete die Steinhoff-Aktie wieder bei nur noch 0,005 Euro. Was die nächsten Tage noch bringen mögen, ist vollkommen offen. Von einem Investment kann aber nur dringend abgeraten werden. Träumereien um ein wie auch immer geartetes Comeback haben sich endgültig in Luft aufgelöst.
Wertlos
Mit 0,005 Euro zum Wochenende war die Steinhoff-Aktie noch immer um exakt 0,005 Euro zu hoch bewertet. Die Anteilsscheine werden vom Markt verschwinden und eine Kompensation ist nicht angedacht. Wer also nicht rechtzeitig noch den Ausstieg schafft, steht vor dem Totalverlust. Davor gewarnt wurde bereits hinlänglich, sowohl auf diesen Seiten als auch bei den Kollegen der vielen anderen Finanzportale. Das Ende mit Schrecken ist dem vorherigen Schrecken ohne Ende aber wohl zu bevorzugen. Wer sich bei der Steinhoff-Aktie die Finger verbrannt hat, schreibt das Ganze als Lehrgeld ab.
Stand heute, 07. November: Steinhoff – Kaufen, halten oder verkaufen?
Wer in Steinhoff investiert ist oder einen Einstieg prüft, sollte die Lage jetzt neu bewerten. Die Gratis-Analyse vom 07. November gibt die klare Antwort – und zeigt, warum Abwarten gerade jetzt riskanter sein kann, als es wirkt.
