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S&T-Aktie: Kurz vor dem Crash?

Nur kurz konnte die S&T-Aktie sich von den massiven Verlusten im Dezember erholen. Mittlerweile setzt das Papier wieder Kurs in Richtung 52-Wochen-Tief.

Rund einen Monat nach der initialen Short-Attacke von Viceroy konnte die S&T-Aktie sich von den daraus entstandenen Kursverlusten noch immer nicht erholen. Tatsächlich kassierten die Bären mittlerweile sogar dezente Versuche einer Aufwärtsbewegung und mit 13,50 Euro notieren die Anteile kaum höher als beim Tiefpunkt am 16. Dezember.

Die Entwicklung kommt nicht von Ungefähr. Börsenmitteilungen lässt sich entnehmen, dass die Leerverkäufer immer mehr Druck aufbauen. Nicht nur die Mannen rund um Fraser Perring sorgen für Verkaufsdruck. So mancher Hedgefonds scheint dem Beispiel des berühmten Shortseller folgen zu wollen und die Leerverkaufsquote nimmt dadurch stetig zu.

Zu wenig Gegenwehr?

Weiterhin auf dem Kurs lastet, dass S&T mit eigenen Stellungnahmen nicht so recht überzeugen konnte. Zwar ist es löblich, dass die Angelegenheit von einem unabhängigen Experten untersucht werden soll. Ergebnisse in dieser Hinsicht werden aber wohl eine ganze Weile auf sich warten lassen. Bis dahin stehen die Bullen mehr oder minder auf verlorenem Posten.

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Die Anleger dürften sich erhofft haben, dass das Management direkt mit belastbaren Zahlen jegliche Vorwürfe entkräftet und in einem strahlenden Moment für das schnelle Comeback sorgt. Derart traumhafte Szenarien gibt es in der Realität aber nun mal eher selten.

Bei der S&T-Aktie ist alles möglich

Ich persönlich will keine Prognose darüber abgeben, ob nun Unternehmen oder Leerverkäufer mit ihren Ausführungen im Recht liegen. Aus Anlegersicht ist für den Moment lediglich klar, dass die Lage schwer angespannt ist. Solange es keine belastbaren Argumente gegen die Vorwürfe von Fraser Perring gibt, meiden vorsichtige Naturen die S&T-Aktie.

Auf der anderen Seite sind die Ausführungen von Viceroy in mancher Hinsicht tatsächlich eher dünn und würden sie nicht von genau diesem Leerverkäufer stammen, hätten sich viele wohl nur wenig dafür interessiert. Das eröffnet Potenzial für eine Erholung irgendwann in der Zukunft, auf die aber letztlich nur sehr mutige Naturen setzen werden.

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