Silber: Diese Verbindung von Zink und Silber ist nicht gut

Der Bedarf an Silber wird in den nächsten Jahres steigen. Wie stark, das wird u.a. davon abhängen, wie schnell oder wie langsam die Elektromobilität Wirklichkeit werden wird. Während die Herstellung eines Fahrzeugs mit Verbrennungsmotor im Schnitt eine Unze Silber (31,1 Gramm) benötigt, werden für Elektrofahrzeuge bereits zwei Unzen benötigt.

Allein dadurch entsteht in den kommenden Jahren ein zusätzlicher Bedarf an Silber und die Automobilindustrie ist nicht der einzige Sektor, der in den kommenden Jahren einen zusätzlichen Silberbedarf anmelden wird. Für die Anleger wird das Silber als Investment damit zunehmend interessanter.

Die ganze Brisanz dieser Entwicklung wird aber erst deutlich, wenn man den Blick von der Nachfrageseite auf das Angebot lenkt. Hier kann einem schnell Schwarz vor Augen werden, denn nur rund 25 Prozent des weltweit geförderten Silbers entstammen genuinen Silberminen.

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Das restliche Silber wird als Beiprodukt gefördert. Es entstammt also Blei-, Kupfer- Gold- und Zinkminen. Letztere sind von besonderer Bedeutung, denn aus ihnen stammt der Löwenanteil des geförderten Silbers. Wer also die Silberproduktion der kommenden Jahre einschätzen möchte, kommt nicht umhin, einen intensiven Blick auf die Zinkproduktion zu werfen.

Sehenden Auges in die Katastrophe

Für das Zink haben sich die Anleger eigentlich noch nie begeistern können. Man weiß, dass es es gibt und man weiß, dass es gebraucht wird. Aber sein begrenztes Geld ausgerechnet in diesen langweiligen Sektor zu investieren, während anderswo der Bär steppte, kam den meisten Anlegern in den vergangenen Jahren überhaupt nicht in den Sinn.

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Die Konsequenz dieser Ignoranz wird die Welt in wenigen Jahren mit voller Wucht einholen, denn: Die großen Zinkminen der Welt sind erschöpft. Mehr noch: Man hat es mangels der Risikobereitschaft der Investoren auch versäumt, beizeiten nach neuen Lagerstätten zu suchen.

Die alten Minen sind bald erschöpft und nach neuen hat man erst gar nicht gesucht. Größer kann ein selbstgemachtes Fiasko kaum ausfallen, vor allem, wenn man nicht nur an das Zink selbst, sondern auch an das Beiprodukt Silber denkt. Fehlen werden am Ende beide Metalle und um die verbleibenden Vorkommen wird ein harter Kampf geführt werden.

Von ihm ist nicht zu erwarten, dass er ein vorübergehendes Phänomen sein wird, denn von der Exploration bis zur ersten Förderung vergehen im Bergbau nicht nur Jahre, sondern je nach Größe des Projekts auch leicht einmal Jahrzehnte. Gute Aussichten für all jene, die sich rechtzeitig einen Zugriff auf eines der wenigen guten Silber- oder Zinkprojekte gesichert haben.

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