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Siemens-Aktie: Nach rund 40 Jahren ist hier Schluss!

Siemens gibt seinen Standort im Nürnberger Stadtteil Moorenbrunn auf. Das sind die Gründe

Auf einen Blick:
  • In Moorenbrunn (Nürnberg) steuert Siemens sein Geschäft mit digitalen Industrielösungen
  • Nun will der Konzern den Standort aufgeben und die Mitarbeiter vor allem nach Erlangen umziehen
  • Der Grund: Offenbar ist der Bürokomplex in Moorenbrunn in die Jahre gekommen

Seit 37 Jahren ist der deutsche Konzern Siemens im Nürnberger Stadtteil Moorenbrunn mit einem Standort vertreten. Nun soll der Bürokomplex aufgegeben werden, wie die Tageszeitung „Nürnberger Nachrichten“ kürzlich mitteilte.

Weitere Entlassungen soll es demnach aber keine geben. Laut dem Medienbericht will Siemens die rund 2.200 Beschäftigten von Moorenbrunn umsiedeln – vor allem an den Campus im nahegelegenen Erlangen. Dort sollen sie neue Einrichtungen und Büros erhalten.

Siemens-Standort in Moorenbrunn offenbar in die Jahre gekommen

Gegenüber den „Nürnberger Nachrichten“ begründete Siemens-Sprecher Bernhard Lott die Maßnahme mit den in die Jahre gekommenen Gebäuden in Moorenbrunn. Der Standort sei nicht mehr zeitgemäß, auch was die Infrastruktur betreffe: „Die Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel ist nicht optimal, deshalb ist der Parkplatz dort immer so voll“, sagte Lott zu der fränkischen Tageszeitung.

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Die „Umsiedlung“ der Mitarbeiter soll bis 2026 über die Bühne gebracht werden. Dann nämlich läuft der Mietvertrag in Moorenbrunn aus.

Lösungen zur Digitalisierung der Industrie

Zur Einordnung: In Moorenbrunn war bis dato vor allem der Siemens-Geschäftsbereich „Digital Industries“ angesiedelt. Von dort aus wird beispielsweise das Geschäft mit Automatisierungstechnologien für Industriekunden gesteuert.

Siemens Aktie Chart
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