Shell und BP: Wie tief kann es noch gehen?

Sinkende Ölpreise bereiten den Anlegern von Shell und BP immer größere Sorgen. Die Zeit der scheinbar endlosen Preissteigerungen scheint vorbei zu sein.

Am heutigen Freitag konnten die Ölpreise bis zum Nachmittag zwar dezent zulegen. Das reichte aber nicht annähernd, um dem Preisverfall der letzten Tage ernsthaft etwas entgegenzusetzen. Die Nordseesorte Brent fiel bis auf 93,77 US-Dollar, nachdem jene erst vor Kurzem noch oberhalb von 100 USD je Barrel lag.

Bei WTI sind die Preise mittlerweile sogar schon unter 90 Dollar je Barrel gefallen, was es seit Ausbruch des Kriegs in der Ukraine nicht mehr zu sehen gab. Zumindest aus Sicht einiger Beobachter könnte damit endgültig eine Trendwende eingeleitet sein und genau das treibt den Anlegern von Shell und BP Sorgenfalten auf die Stirn.

Die Sorgen werden größer bei Shell und Co.

Noch vor Kurzem freuten die Anteilseigner von BP und Shell sich über Milliardengewinne, die von UN-Chef Antonio Guterres als „unmoralisch“ bezeichnet wurden. Jetzt nehmen die Sorgen zu, dass derartige Ergebnisse so schnell nicht wiederholt werden können. Entsprechend notierten die Anteilsscheine der Ölkonzerne heute bevorzugt im roten Bereich.

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Bei Shell mussten bis zum Nachmittag Abschläge von rund einem Prozent hingenommen werden, was den Kurs bis auf 25,08 Euro zurückwarf. BP musste derweil ein Minus von 0,5 Prozent verkraften und fiel bis auf 4,80 Euro zurück.

Noch bleibt alles möglich

Beides ist noch kein Grund, um schon panikartig Aktien aus dem Depot zu befördern. Zumindest ein erstes Warnsignal haben die Bären aber abgegeben und sollte die Furcht vor einer nachlassenden Nachfrage für weiter sinkende Ölpreise sorgen, könnte bei BP und Shell eine unschöne Korrektur bevorstehen. Für den Moment bleiben die Kurse der Aktien sowie des Rohstoffs aber noch auf einem sehr hohen Niveau, wenngleich ehemalige Rekorde immer mehr in die Ferne zu rücken scheinen.

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