Schweizer Aktien können Sie bei uns nicht handeln…

Lieber Leser,

ich habe Ihnen an dieser Stelle mehrfach beschrieben, dass und warum Aktien in aller Regel so sicher sind. Vor kurzem dann allerdings wurde bekannt, dass Schweizer Aktien nicht mehr in Deutschland gehandelt werden können. „Schuld“ ist unter anderem die EU. Die möchte die Schweizer Börsen nicht mehr als gleichwertig anerkennen. Die Schweizer haben sich dafür gerächt. Die lassen einfach ihre Aktiengesellschaften, sofern diese nur in der Schweiz den Hauptsitz haben, u.a. in Deutschland nicht mehr handeln.

So große und „sichere“ Aktien wie Nestlé können Sie zunächst lediglich in der Schweiz kaufen oder verkaufen. Dies ist allerdings relativ teuer, sodass ich nicht empfehlen kann, diese Werte über Zürich zu verkaufen. Sollten Sie die Aktien auf jeden Fall behalten? Nein. Ich habe noch einen Hinweis, der Ihnen in vielen Medien vielleicht nicht begegnet ist.

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Sie können diese Aktien nachbörslich auch in Deutschland handeln, indem Sie die Werte etwa über die Commerzbank oder die Baader Bank abgeben. Das kostet zwar insofern etwas mehr Geld, als Sie einen höheren „Spread“ bezahlen (Unterschied zwischen An- und Verkaufskursen), aber Sie können immerhin verkaufen.

Was geschieht beim Brexit…

Die EU hätte hier gar nicht handeln müssen. Nur wird es ähnlich auch mit den britischen Börsen passieren, fürchten Beobachter. Die Briten wollen am 31. Oktober aus der EU ausscheiden, möglicherweise sogar ohne „Deal“. Das wiederum würde bedeuten, dass die EU möglicherweise die Briten verärgert. Die könnten wie die Schweizer reagieren. Britische Aktien würden Sie gegebenenfalls in Deutschland nicht mehr handeln können.

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Am Ende müssen Sie sich zunächst keine Sorgen machen, denn die Aktien können Sie dann in London verkaufen. Nur kostet auch das unnötig hohe Gebühren, sodass Sie einen Teil Ihrer möglichen Rendite abgeben müssen.

Beide Fälle aber zeigen, dass auch Aktien kein Allheilmittel sind. Niemand kann garantieren, dass Aktien immer handelbar sind. Dies ist auch gesetzlich nicht vorgeschrieben, Sie haben keinen Anspruch darauf. Wer Aktien aber nicht mehr verkaufen kann, muss hohe Risiken in Kauf nehmen. Entweder Sie werden die Titel an anderen Börsen abgeben können – oder bringen hinreichend Geduld mit. Sie haben zur Sicherung Ihrer Bewegungsfreiheit im Grunde nur eine Chance – kaufen Sie zusätzlich andere Werte. Gold und in kleineren Mengen auch Silber werden Ihnen in der Krise helfen können.

Verteilen Sie am besten die Risiken – kaufen Sie Aktien und Edelmetalle, möglichst auch etwas Wald oder Land. Ansonsten sind die Entwicklungen unkalkulierbar.

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