RWE-Aktie: Das hat ein Nachspiel!

Anfang des Jahres gab RWE zur Freude von Umweltschützern bekannt, die Rodung im Hambacher Forst nicht weiter zu verfolgen. Zuvor wurden eben diese Pläne nach massiven Protesten bereits durch ein Gericht vorübergehend unterbunden. Wer dachte, dass das Thema damit endgültig erledigt ist, irrt aber. Der Stopp der Arbeiten zieht so einige Konsequenzen nach sich. Einige davon sorgen schon jetzt für Diskussionsbedarf. Im Fokus steht aktuell das ehemalige Edelhoff-Gelände mit einer Fläche von etwa 5.000 Quadratmetern. Jenes ist bis in zehn Meter Tiefe mit PCB verunreinigt und RWE arbeitete eigentlich schon seit Längerem daran, diesen Zustand zu beheben.

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Arbeiten werden eingestellt

Da der Hambacher Forst nun für RWE nicht mehr von Bedeutung ist, sollen die Arbeiten nun eingestellt werden. Nach Aussage des Konzerns sei eine aufwendige Reinigung schlicht nicht mehr nötig. Stattdessen reiche es aus, nach oben für eine Abdichtung zu sorgen, um eine Gefahr für das Grundwasser auszuschließen. Das Unternehmen versetzt die Altlast damit mehr oder weniger in den gleichen Zustand wie in den 80er Jahren, als die Stadt Kerpen das Gebiet umzäunen und mit einer Plane abdecken ließ. Markus Frambach von der CDU will sich damit nicht zufrieden geben und auch Bernd Krings von den Grünen sieht RWE in der Pflicht, die Sanierungsarbeiten zu beenden.

Ich war’s nicht

Aus Sicht von RWE ist die Entscheidung nachvollziehbar. Schließlich hat das Unternehmen selbst die Verunreinigungen im betroffenen Gebiet nicht verursacht. Ohne Aussicht auf einen Return ist deshalb nicht mit größeren Investitionen zu rechnen. Ob diese Argumentation auch bei der Politik und vielleicht vor Gericht standhalten wird, sei dahingestellt. Die Anleger scheinen sich eher weniger Gedanken um das Thema zu machen. Die RWE-Aktie verfolgt seit Wochen einen steilen Aufwärtstrend. Dieser geriet auch am Donnerstag trotz leichter Verluste in Höhe von 0,44 Prozent nicht annähernd in Gefahr. Seit dem Tief im März hat die RWE-Aktie sich bereits um etwa 40 Prozent verbessert.

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