Rolls Royce Holdings ein attraktiver Dividendentitel?
Wer aktuell in die Aktie von Rolls-royce investiert, kann bei einer Dividendenrendite in Höhe von 3,02 % gegenüber dem Durchschnitt der Branche Luft- und Raumfahrt und Verteidigung einen geringeren Ertrag in Höhe von 8,82 Prozentpunkten erzielen. Damit fallen die Dividenden des Unternehmens niedriger aus, womit sich die Bewertung „Sell“ für die Ausschüttungspolitik des Konzerns ergibt.
Wie schneidet Rolls Royce Holdings im Marktvergleich ab?
Die Aktie hat im vergangenen Jahr eine Rendite von -22,1 Prozent erzielt. Im Vergleich zu Aktien aus dem gleichen Sektor („Industrie“) liegt Rolls-royce damit 32,94 Prozent unter dem Durchschnitt (10,84 Prozent). Die mittlere jährliche Rendite für Wertpapiere aus der gleichen Branche „Luft- und Raumfahrt und Verteidigung“ beträgt 13,95 Prozent. Rolls-royce liegt aktuell 36,06 Prozent unter diesem Wert. Aufgrund der Unterperformance bewerten wir die Aktie auf dieser Stufe insgesamt mit einem „Sell“.
Was halten die Anleger von Rolls Royce Holdings?
Die Grundlage des Anleger-Sentiments sind Diskussionen und Interaktionen von Marktteilnehmern in sozialen Medien rund um den Aktienmarkt. Über Rolls-royce wurde in den letzten zwei Wochen besonders negativ diskutiert. An drei Tagen war die Diskussion vor allem von positiven Themen geprägt, während an zehn Tagen die negative Kommunikation überwog. In den vergangenen ein, zwei Tagen sind es ebenfalls vor allem negative Themen, für die sich die Anleger interessieren. Aufgrund dieses Stimmungsbildes bekommt die Aktie heute eine „Sell“-Einschätzung. Tiefergehende und automatische Analysen der Kommunikation haben ergeben, dass in letzter Zeit vor allem „Buy“ Signale im Vordergrund standen. Dadurch erhält Rolls-royce auf der Basis des Anleger-Stimmungsbarometers insgesamt eine „Hold“-Bewertung.
Aktuelle Kursanalyse auf Basis des RSI
Der Relative-Stärke-Index (auch Relative Strength Index, abgekürzt RSI) wird in der technischen Analyse verwendet um einzuschäten, ob ein Titel überkauft oder überverkauft ist. Überkaufte Titel könnten demzufolge kurzfristig eher Kursrücksetzer sehen während bei überverkauften Titeln eher Kursgewinne möglich sind. Für diesen Punkt der Analyse ziehen wir den RSI auf 7- und auf 25-Tage-Basis für Rolls-royce heran. Zunächst der RSI7dieser liegt aktuell bei 59,96 Punkten, zeigt also an, dass Rolls-royce weder überkauft noch -verkauft ist. Damit erhält das Wertpapier eine „Hold“-Bewertung für den 7-Tage-RSI. Der 25-Tage-RSI schwankt weniger stark im Vergleich. Rolls-royce ist auch auf 25-Tage-Basis weder überkauft noch -verkauft (Wert51,96). Deswegen bekommt die Aktie für den RSI25 ebenfalls eine „Hold“-Bewertung. Zusammen erhält das Rolls-royce-Wertpapier damit ein „Hold“-Rating in diesem Abschnitt.
In welchem Trend bewegt sich die Aktie?
Trendfolgende Indikatoren sollen anzeigen, ob sich ein Wertpapier gerade in einem Auf- oder Abwärtstrend befindet (s. Wikipedia). Der gleitende Durchschnitt ist ein solcher Indikator, wir betrachten hier den 50- und 200-Tages-Durchschnitt. Zunächst werfen wir einen Blick auf den längerfristigeren Durchschnitt der letzten 200 Handelstage. Für die Rolls-royce-Aktie beträgt dieser aktuell 103,38 GBP. Der letzte Schlusskurs (83,6 GBP) liegt damit deutlich darunter (-19,13 Prozent Abweichung im Vergleich). Auf dieser Basis erhält Rolls-royce somit eine „Sell“-Bewertung. Nun ein Blick auf den kurzfristigeren 50-Tage-DurchschnittDieser beträgt aktuell 86,9 GBP, daher liegt der letzte Schlusskurs auf ähnlicher Höhe (-3,8 Prozent). Dies bedeutet, dass sich auf dieser kurzfristigeren Analysebasis ein anderes Rating für Rolls-royce ergibt, die Aktie erhält eine „Hold“-Bewertung. In Summe wird Rolls-royce auf Basis trendfolgender Indikatoren mit einem „Hold“-Rating versehen.
Kurspotenzial fundamental ausgereizt?
Rolls-royce ist im Vergleich zum Branchen-Durchschnitt (Luft- und Raumfahrt und Verteidigung) aus unserer Sicht überbewertet. Die Aktie wird mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) in Höhe von 56,74 gehandelt, so dass sich ein Abstand von 95 Prozent gegenüber dem Branchen-KGV von 29,03 ergibt. Daraus resultiert auf fundamentaler Basis eine „Sell“-Empfehlung.
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