Die Rolls-Royce-Aktie blickt auf eine beeindruckende Jahresperformance von rund 60 Prozent und übertrifft damit die Vergleichsindizes. Der Konzern ist eigentlich dafür bekannt, dass er seinen Anlegern immer gute Nachrichten liefert, zumindest seit geraumer Zeit. Allerdings trat heute das Gegenteil ein: Cathay Pacific gab bekannt, dass man Dutzende Airbus-Flüge streichen wird. Der Grund dafür sind Triebwerksprobleme, hieß es in einer Mitteilung. Nun will der Konzern die Flotte der Airbus-A350-Jets inspizieren. Wichtig ist hierbei zu wissen: Rolls-Royce liefert die Triebwerke für die A350-Jets von Airbus.
Rolls-Royce-Aktie im Analysten-Radar!
Zuletzt geriet die Rolls-Royce-Aktie erneut ins Visier der Analysten. Gemeinsam werfen wir an dieser Stelle einen Blick auf die Einschätzungen der institutionellen Häuser, um die Stimmung besser zu quantifizieren und konkrete Zielpreise zu erhalten. Jüngst hat das Analysehaus Jefferies das Kursziel bei 640 Pence bestätigt, wobei auch das Rating „Buy“ beibehalten wurde.
Die zuständige Analystin Chloe Lemarie hob in ihrer Studie die Probleme bei den Rolls-Royce-Triebwerken für die A350-Jets von Cathay Pacific hervor. Allerdings sollten diese keine großen Auswirkungen auf das Zahlenwerk von Rolls-Royce und Airbus haben, so die Analystin. Entsprechend bleibt die Expertin weiterhin auf der Käuferseite positioniert.
Anlass zur Sorge?
Auch Deutsche Bank Research hat eine neue Einschätzung zur Rolls-Royce-Aktie abgegeben. Der Analyst Christophe Menard bleibt ebenfalls optimistisch gestimmt, denn auch hier wurde das Rating „Buy“ mit einem Kursziel von 555 Pence beibehalten. Laut dem Experten gibt die neue Nachricht über die Triebwerksprobleme zwar etwas Anlass zur Sorge. Allerdings sollten sich die finanziellen Belastungen für Rolls-Royce in Grenzen halten, schrieb der Experte. Dementsprechend ändert sich nichts an der positiven Einschätzung der Kapitalmarktstory von Rolls-Royce, hieß es in der Studie.
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