98 Prozent Gewinnwachstum in einem einzigen Quartal. Zijin Mining liefert zum Jahresauftakt 2026 starke Zahlen. Der Rohstoffriese profitiert massiv von der globalen Jagd nach Kupfer und Gold. Das schlägt sich nun auch in der Dividendenpolitik nieder.
Der Nettogewinn kletterte auf 20,1 Milliarden Renminbi. Das entspricht fast einer Verdopplung gegenüber dem Vorjahr. Der Umsatz stieg parallel dazu um 25 Prozent auf 98,5 Milliarden Renminbi. Die Folge: Rekordmargen auf breiter Front.
Kupfer und Lithium treiben das Wachstum
Steigende Weltmarktpreise für Edel- und Industriemetalle befeuern die Bilanz. Zijin Mining förderte im ersten Quartal 260.000 Tonnen Kupfer. Besonders der Ausbau der Julong-Kupfermine in Tibet zeigt Wirkung. Im Gesamtjahr peilt das Management 1,2 Millionen Tonnen an.
Ein weiterer Wachstumstreiber ist Lithium. Hier erreichte die Produktion im Auftaktquartal 16.000 Tonnen Lithiumcarbonat-Äquivalent. Mehrere neue Projekte sind im vergangenen Jahr angelaufen. Sie bauen ihre Kapazitäten nun kontinuierlich aus.
Neue Dividendenpolitik stützt die Aktie
Das Management hat einen neuen Ausschüttungsplan bis 2028 beschlossen. Aktionäre erhalten künftig mindestens 35 Prozent der ausschüttungsfähigen Gewinne als Bardividende. Die nächste Zahlung beträgt 0,68 Euro je Aktie.
Die Papiere werden am 22. Mai ex-Dividende gehandelt. Das Geld fließt am 7. Juli auf die Konten. An der Börse reagieren Investoren nach dem jüngsten Führungswechsel dennoch besonnen.
Der Börsenwert des Konzerns übersteigt inzwischen eine Billion Renminbi. Aktuell kostet eine Aktie 4,09 Euro. Damit pendelt der Kurs exakt auf Höhe der 50-Tage-Linie. Vom Rekordhoch aus dem März ist der Titel knapp ein Fünftel entfernt.
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