Uranium Energy steht kurz vor einem wichtigen Zwischenschritt bei seiner Anfield-Beteiligung. Ende Februar stimmen Anfield-Aktionäre darüber ab, ob Uranium Energy offiziell als „Control Person“ gilt – ein Status, der den Einfluss des Uranproduzenten weiter untermauern würde. Parallel bekommt die Aktie Rückenwind von einer neuen Goldman-Sachs-Einschätzung.
Anfield setzt Abstimmung an
Anfield Energy hat am 6. Februar eine außerordentliche Hauptversammlung für den 27. Februar angesetzt. Im Kern geht es um eine formale Frage nach den Regeln der TSX Venture Exchange: Soll Uranium Energy als „Control Person“ anerkannt werden?
Auslöser ist eine nicht von Brokern begleitete Privatplatzierung. Dabei gab Anfield 896.861 Subscription Receipts an eine Uranium-Energy-Tochter aus – zu 4,46 US-Dollar je Receipt. Für Anfield kamen so 4 Mio. US-Dollar an Bruttoerlösen zusammen.
Wichtig: Die Stimmrechte von Uranium Energy und verbundenen Parteien zählen bei dieser Entscheidung nicht mit. Es braucht eine einfache Mehrheit der „unabhängigen“ Aktionäre.
Warum das für Uranium Energy relevant ist
Die Subscription Receipts werden in Anfield-Stammaktien umgewandelt, sobald die Freigabebedingungen erfüllt sind. Genau daran hängt die anstehende Abstimmung.
Uranium Energy ist bei Anfield ohnehin kein kleiner Player: Laut früheren SEC-Meldungen liegt der wirtschaftliche Anteil bei rund 36,8% – inklusive Aktien, Warrants und Subscription Receipts, die innerhalb von 60 Tagen ausübbar sind. Die Abstimmung am 27. Februar ist damit vor allem ein regulatorischer Meilenstein, der den Einfluss formal absichern soll.
Goldman hebt Kursziel an – Spotpreis als Hebel
Für zusätzliche Aufmerksamkeit sorgt Goldman Sachs: Am 4. Februar hob die Bank das Kursziel für Uranium Energy von 16 auf 18 US-Dollar an und bestätigte das „Buy“-Rating. Als Begründung nannte Goldman unter anderem Aktualisierungen aus dem „Global Reactor Tracker“ sowie die starke Entwicklung der Uran-Spotpreise zu Jahresbeginn.
Ein zentraler Punkt dabei ist die Lagerposition: Im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2026 meldete das Unternehmen 1,36 Mio. Pfund U3O8 im Bestand – komplett ungesichert. Was bedeutet das konkret? Steigen die Spotpreise weiter, kommt der Effekt bei einem unhedged Inventar direkter in den Zahlen an, weil keine Absicherungen die Preisbewegung abfedern.
Zum Kurs selbst nur das Nötigste: Mit 17,09 US-Dollar liegt die Aktie aktuell spürbar über ihrem 200-Tage-Durchschnitt – ein Zeichen dafür, dass der Markt die jüngste Stärke im Uran-Segment weiterhin einpreist.
Am 27. Februar richtet sich der Blick damit auf das Anfield-Votum – und bis spätestens 31. März auf die Erfüllung der Bedingungen für die Freigabe und Umwandlung der Subscription Receipts. Parallel könnte der nächste Impuls von den anstehenden Q4-Zahlen kommen, auf die sich Goldman in seiner Aktualisierung bereits bezieht.
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