TotalEnergies: 4,5 Milliarden Euro für Windpark

TotalEnergies plant einen der größten französischen Offshore-Windparks. Die Investition von 4,5 Milliarden Euro soll ab 2033 grünen Strom für über eine Million Haushalte liefern.

Auf einen Blick:
  • Offshore-Windpark mit 1,5 Gigawatt Kapazität
  • Investitionssumme von 4,5 Milliarden Euro
  • Betriebsstart für 2033 geplant
  • Aktie mit rund 34 Prozent Jahresplus

TotalEnergies treibt seine Offshore-Wind-Ambitionen in Frankreich voran. Der Energiekonzern hat die Genehmigung für das Projekt „Centre Manche Energies“ beantragt. Es geht um einen der größten Windparks des Landes.

Projekt in der Normandie

Die Anlage entsteht rund 40 Kilometer vor der Küste der Normandie. Mit einer Kapazität von 1,5 Gigawatt gehört sie zu den größten Offshore-Windprojekten Frankreichs. Die Investitionssumme liegt bei geschätzten 4,5 Milliarden Euro.

Nach Fertigstellung soll der Windpark jährlich rund sechs Terawattstunden Strom produzieren. Das reicht für mehr als eine Million Haushalte. Die Bauphase dauert voraussichtlich drei Jahre und schafft rund 2.500 Jobs.

Der Zeitplan ist ambitioniert. Die finale Investitionsentscheidung ist für Anfang 2029 vorgesehen. Den Betriebsstart peilt TotalEnergies für 2033 an. Damit trägt das Projekt zur strategischen Zielmarke bei: über 100 Terawattstunden Nettostromproduktion bis 2030.

Partnerschaft mit Stellantis

Parallel dazu baut TotalEnergies sein Geschäft im Automobilsektor aus. Ende Mai weitete der Konzern die langjährige Partnerschaft mit Stellantis auf alle zehn Marken aus. Dazu zählen Fiat, Jeep und Opel.

Im Fokus steht die Entwicklung von Hochleistungs-Motorenölen. Ein Teil der Produkte nutzt regenerierte Grundöle – ein Beitrag zu nachhaltigerer Mobilität.

Aktie mit Jahresplus

Die Aktie notierte am Freitag bei 75,62 Euro und damit 0,99 Prozent im Plus. Vom 52-Wochen-Hoch bei 80,01 Euro ist der Kurs noch 5,5 Prozent entfernt. Seit Jahresbeginn steht ein Plus von knapp 34 Prozent zu Buche.

Analysten bewerten die Aktie mit „Moderate Buy“. Das Unternehmen balanciert sein traditionelles Öl- und Gasgeschäft mit dem milliardenschweren Ausbau der erneuerbaren Energien.

Der Genehmigungsprozess für das Windprojekt wird Jahre dauern. Die nächste wichtige Hürde: die finale Investitionsentscheidung 2029.

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