T1 Energy hat nach eigenen Angaben eine Ausnahmegenehmigung des US-Handelsministeriums für den Import von Solarzellen erhalten. Die am Donnerstag bekannt gegebene Genehmigung umfasst bis zu 1,725 Gigawatt und soll die unterbrechungsfreie Fertigung im Modulwerk G1_Dallas unterstützen. Sie überbrückt damit die Bauphase der unternehmenseigenen Zellfabrik in Texas.
Importgenehmigung unterstützt vertragliche Nachfrage
Nach Angaben von T1 Energy hilft die Ausnahmegenehmigung dabei, bestehende sowie erwartete vertraglich gebundene Nachfrage zu bedienen. Die importierten Solarzellen sind für die Modulproduktion in G1_Dallas vorgesehen. Das Unternehmen stellt die Erlaubnis damit in den Zusammenhang seiner Lieferverpflichtungen und der weiteren Versorgung dieses Standorts.
Die Genehmigung erlaubt Einfuhren bis zur genannten Obergrenze; T1 Energy meldete damit einen zulässigen Importrahmen, keine bereits vollständig erfolgte Lieferung. Im Mittelpunkt der Unternehmensmitteilung steht die Fortführung der Modulherstellung während des Aufbaus eigener Zellkapazitäten.
Die Aktie steigt heute um 1,0% auf 2,08 €. Einen ausschließlichen Zusammenhang zwischen der Genehmigung und der Kursbewegung belegen die Berichte über die Ausnahmeerlaubnis nicht.
Eigene Zellfertigung bleibt im Aufbau
Parallel dazu setzt T1 Energy den Bau seiner Zellfabrik G2_Austin fort. Für deren erste Ausbauphase nennt das Unternehmen eine Kapazität von 2,1 Gigawatt. Während G1_Dallas Module fertigt, soll der neue Standort die eigene Produktion von Solarzellen ermöglichen.
Die ersten Zellen aus G2_Austin erwartet T1 Energy im ersten Quartal 2027. Dieser Zeitpunkt bleibt eine Erwartung des Unternehmens; die Importgenehmigung soll unterdessen den laufenden Betrieb der Modulfertigung unterstützen.
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