St George Mining sichert sich frisches Kapital für das Araxá-Projekt in Brasilien. Ganze 60 Millionen Australische Dollar fließen in die Kassen. Die Börse reagiert prompt mit einem Kursrutsch. Am Freitag fiel das Papier um gut neun Prozent auf exakt 0,10 Dollar.
Frisches Geld für Araxá
Der Bergbaukonzern platziert 600 Millionen neue Aktien zu je 0,10 Dollar. Das drückt den Kurs exakt auf dieses Niveau. Großaktionär Hancock Prospecting stützt die Finanzierungsrunde und investiert 20 Millionen Dollar.
Damit hält Hancock künftig gut zehn Prozent der Anteile. Die erste Finanzierungstranche schließt am 24. Juni. Für den Restbetrag braucht das Management am 10. Juli noch die Zustimmung der Aktionäre.
Niob und Seltene Erden
Das frische Kapital fließt direkt in die Projektentwicklung. Jüngste Labortests in Brasilien bestätigen das Potenzial. St George kann Niob und Seltene Erden in einem kombinierten Verfahren abbauen.
Erste Tests lieferten Niob-Konzentrate mit einem Gehalt von bis zu 40,2 Prozent. Aus den Rückständen dieses Prozesses gewann das Team erfolgreich Seltene Erden. Das bestätigt die geplante Doppelstrategie.
Nun beschleunigt der Konzern den Bau seiner Testanlagen. Im Juli startet ein erstes Pilotprogramm. Ende des Jahres soll dann eine größere Anlage in Araxá den Betrieb aufnehmen.
Hohe Volatilität bleibt
Parallel dazu wächst die Zahl der ausstehenden Papiere weiter. Mitte Juni wandelte das Unternehmen Optionen in knapp zehn Millionen neue Aktien um. Das erhöht das Angebot an der Börse.
Die hohe annualisierte Volatilität von knapp 82 Prozent zeigt die Nervosität der Marktteilnehmer. Ein aktuelles Analystenrating empfiehlt die Aktie dennoch zum Kauf. Das Kursziel liegt bei 0,23 Dollar.
Die nächsten Wochen bringen klare Termine. Am 24. Juni fließen die ersten Millionen aus der Kapitalerhöhung. Am 10. Juli stimmen die Aktionäre über die zweite Tranche ab. Bis dahin dürften neue Bohrergebnisse aus Araxá die Richtung vorgeben.
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