SoftBank Aktie: 500-Milliarden-Dollar-Wette in Ohio

SoftBank-Chef Son treibt mit Nvidia-Unterstützung das größte KI-Infrastrukturprojekt aller Zeiten voran.

Auf einen Blick:
  • Rekord-Rechenzentrum mit zehn Gigawatt Leistung
  • Nvidia-Kreditgarantie über 250 Milliarden Dollar
  • OpenAI-Investitionen von insgesamt 30 Milliarden
  • Aktie verliert trotz Rekordgewinn 15 Prozent

Masayoshi Son plant das größte Infrastrukturprojekt in der Geschichte der Künstlichen Intelligenz. Im US-Bundesstaat Ohio soll ein Rechenzentrum-Hub entstehen, der neue Maßstäbe für die Branche setzt. Der visionäre SoftBank-Chef zielt dabei direkt auf die Rechenbedürfnisse von OpenAI ab.

Nvidia stützt den Gigantismus

Der geplante Komplex in Ohio soll eine Leistung von zehn Gigawatt erreichen. Die geschätzten Gesamtkosten belaufen sich auf 500 Milliarden Dollar. Um dieses Kapital zu sichern, verhandelt SoftBank parallel dazu mit Nvidia über eine Kreditgarantie von rund 250 Milliarden Dollar.

Diese Partnerschaft verdeutlicht eine kreislauforientierte Finanzstrategie. Nvidia unterstützt die Finanzierung genau jener Infrastruktur, die später die eigenen High-End-Chips abnehmen wird. SoftBank festigt damit seine Rolle als zentraler Akteur in der KI-Lieferkette.

Zudem baut der Konzern seine Beteiligung an OpenAI massiv aus. Über den Vision Fund 2 flossen bereits zwei Tranchen von jeweils 10 Milliarden Dollar an das KI-Unternehmen. Eine dritte Zahlung in gleicher Höhe steht für Oktober im Kalender.

Einstieg in die physische Robotik

SoftBank blickt über reine Datenzentren hinaus auf die sogenannte „Physische KI“. In diesem Zusammenhang steht die Übernahme des Schweizer Startups Gravis Robotics im Raum. Der Deal für den Spezialisten für autonome Baumaschinen wird mit über 500 Millionen Dollar bewertet.

Das Ziel ist ein integriertes Ökosystem. SoftBank will die Zürcher Firma in die neue Holding-Gesellschaft Roze eingliedern. Dort sollen künftig verschiedene Robotik-Assets gebündelt werden. Eine spätere Börsennotierung dieser Einheit in den USA ist bereits angedacht.

Rekordgewinn trifft auf Marktskepsis

Trotz dieser ehrgeizigen Pläne reagieren die Anleger an der Börse nervös. Die Aktie verlor zuletzt deutlich an Boden und korrigierte innerhalb von 30 Tagen um rund 15,56 Prozent. Am Freitag schloss das Papier bei 29,30 Euro.

Investoren blicken kritisch auf die steigende Verschuldung, die für die Finanzierung der milliardenschweren Vorhaben nötig ist. Aktuell läuft eine Syndizierung für einen Brückenkredit über 40 Milliarden Dollar. Dieser soll die Partnerschaft mit OpenAI und die erste Bauphase in Ohio absichern.

Das finanzielle Fundament bleibt jedoch solide. Dank der starken Performance von Arm Holdings verfügt SoftBank über liquide Mittel von rund 3,5 Billionen Yen. Das Management hält zudem an einer moderaten Verschuldungsquote von 17 Prozent fest. Neue Details zur Strategie folgen mit der Vorlage der Quartalszahlen im August.

SoftBank-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue SoftBank-Analyse vom 27. Juli liefert die Antwort:

Die neusten SoftBank-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für SoftBank-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 27. Juli erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

SoftBank: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

Disclaimer

Hinweis: Teile dieses Artikels wurden mithilfe Künstlicher Intelligenz erstellt und vor Veröffentlichung redaktionell geprüft. Die auf finanztrends.de angebotenen Beiträge dienen ausschließlich der Information. Die hier angebotenen Beiträge stellen zu keinem Zeitpunkt eine Kauf- beziehungsweise Verkaufsempfehlung dar. Sie sind nicht als Zusicherung von Kursentwicklungen der genannten Finanzinstrumente oder als Handlungsaufforderung zu verstehen. Der Erwerb von Wertpapieren ist risikoreich und birgt Risiken, die den Totalverlust des eingesetzten Kapitals bewirken können. Die auf finanztrends.de veröffentlichen Informationen ersetzen keine, auf individuelle Bedürfnisse ausgerichtete, fachkundige Anlageberatung. Es wird keinerlei Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen sowie für Vermögensschäden übernommen. finanztrends.de hat auf die veröffentlichten Inhalte keinen Einfluss und vor Veröffentlichung sämtlicher Beiträge keine Kenntnis über Inhalt und Gegenstand dieser. Die Veröffentlichung der namentlich gekennzeichneten Beiträge erfolgt eigenverantwortlich durch Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen o.ä. Demzufolge kann bezüglich der Inhalte der Beiträge nicht von Anlageinteressen von finanztrends.de und/ oder seinen Mitarbeitern oder Organen zu sprechen sein. Die Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen usw. gehören nicht der Redaktion von finanztrends.de an. Ihre Meinungen spiegeln nicht die Meinungen und Auffassungen von finanztrends.de und deren Mitarbeitern wider. (Ausführlicher Disclaimer)