Silber Preis: Renditen drücken unter 61 Dollar

Symbolbild, KI-generiert

US-Anleiherenditen belasteten Silber, während die UBS bis Jahresende einen Preis von 70 US-Dollar je Unze prognostiziert.

Auf einen Blick:
  • COMEX-Kontrakt verlor am Mittwoch 1,8 Prozent
  • Silber-ETCs verzeichneten 1,6 Milliarden Euro Abflüsse
  • Für 2026 wird ein Angebotsdefizit erwartet
  • UBS prognostiziert 70 US-Dollar bis Dezember

Steigende Renditen von US-Staatsanleihen haben den Silberpreis zum Start in den Oktober spürbar belastet. Vor der Veröffentlichung des US-Arbeitsmarktberichts für September am heutigen Freitag geriet das Edelmetall in die Nähe der Marke von 60 US-Dollar je Feinunze. Zwar waren zuvor Erwartungen an weitere Zinsschritte am Markt gedämpft worden, doch der Renditeanstieg bei festverzinslichen US-Papieren hielt das zinslose Metall fest im Griff.

Am Mittwoch ging der Terminkontrakt an der COMEX mit einem Minus von 1,8 Prozent bei 60,76 US-Dollar je Feinunze aus dem Handel. Auf Sicht von 30 Tagen summiert sich der Rückgang damit auf 7,8 Prozent.

Investoren ziehen Mittel aus ETCs ab

Die jüngste Kursschwäche spiegelt sich auch im Verhalten europäischer Anleger wider. Nach Angaben der Deutschen Börse flossen in den ersten acht Monaten des laufenden Jahres netto 1,6 Milliarden Euro aus Silber-ETCs ab.

Während der Silberpreis über weite Strecken in einer Seitwärtsbewegung verharrte, trennten sich Investoren kontinuierlich von verbrieften Beständen. Medienberichten zufolge sorgten neben den Renditen von US-Anleihen auch zwischenzeitliche Aufwertungen des US-Dollars für anhaltenden Gegenwind am Rohstoffmarkt.

Trotz dieser Abflüsse bleibt das physische Umfeld von einer fundamentalen Verknappung geprägt. Eine im Frühjahr vorgelegte Erhebung des Silver Institute und des Analysehauses Metals Focus veranschlagte für das Gesamtjahr 2026 ein Marktdefizit von 46,3 Millionen Unzen bei einem weltweiten Gesamtangebot von 1.066,4 Millionen Unzen.

UBS rechnet mit Erholung bis Jahresende

Auf der Analystenseite überwiegt ungeachtet der jüngsten Korrektur der Optimismus. Die Schweizer Großbank UBS hielt am Mittwoch an ihrer positiven Einschätzung für das Edelmetall fest. Die Experten rechnen damit, dass Silber weiterhin eng an die Entwicklung des Goldpreises gekoppelt bleibt. Zudem dürften sowohl die private Investmentnachfrage als auch der industrielle Bedarf dem Metall in den kommenden Monaten Unterstützung verleihen.

Bis Dezember 2026 prognostiziert die UBS einen Anstieg des Silberpreises auf 70 US-Dollar je Unze. Kurzfristig richtet sich der Blick der Händler jedoch vollständig auf die neuen Arbeitsmarktdaten aus den USA, die im Tagesverlauf über die weiteren Zinserwartungen und damit über die Richtung der Anleiherenditen entscheiden dürften.

Silber-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Silber-Analyse vom 02. Oktober liefert die Antwort:

Die neusten Silber-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Silber-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 02. Oktober erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Silber: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

Disclaimer

Hinweis: Teile dieses Artikels wurden mithilfe Künstlicher Intelligenz erstellt und vor Veröffentlichung redaktionell geprüft. Die auf finanztrends.de angebotenen Beiträge dienen ausschließlich der Information. Die hier angebotenen Beiträge stellen zu keinem Zeitpunkt eine Kauf- beziehungsweise Verkaufsempfehlung dar. Sie sind nicht als Zusicherung von Kursentwicklungen der genannten Finanzinstrumente oder als Handlungsaufforderung zu verstehen. Der Erwerb von Wertpapieren ist risikoreich und birgt Risiken, die den Totalverlust des eingesetzten Kapitals bewirken können. Die auf finanztrends.de veröffentlichen Informationen ersetzen keine, auf individuelle Bedürfnisse ausgerichtete, fachkundige Anlageberatung. Es wird keinerlei Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen sowie für Vermögensschäden übernommen. finanztrends.de hat auf die veröffentlichten Inhalte keinen Einfluss und vor Veröffentlichung sämtlicher Beiträge keine Kenntnis über Inhalt und Gegenstand dieser. Die Veröffentlichung der namentlich gekennzeichneten Beiträge erfolgt eigenverantwortlich durch Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen o.ä. Demzufolge kann bezüglich der Inhalte der Beiträge nicht von Anlageinteressen von finanztrends.de und/ oder seinen Mitarbeitern oder Organen zu sprechen sein. Die Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen usw. gehören nicht der Redaktion von finanztrends.de an. Ihre Meinungen spiegeln nicht die Meinungen und Auffassungen von finanztrends.de und deren Mitarbeitern wider. (Ausführlicher Disclaimer)