Sierra Madre: Rekordumsatz von 10,1 Millionen Dollar

Sierra Madre Gold and Silver meldet Rekordumsatz von 10,1 Mio. USD und erwartet Abschluss der Del-Toro-Übernahme sowie Kapazitätsausbau bei La Guitarra.

Auf einen Blick:
  • Rekordumsatz von 10,1 Millionen Dollar
  • Kartellrechtliche Freigabe für Minenübernahme
  • Kapazitätsausbau auf 800 Tonnen täglich
  • Bohrkampagne von 30.000 Metern geplant

Sierra Madre Gold and Silver steht kurz vor einem entscheidenden Sprung. Nach der kartellrechtlichen Freigabe in Mexiko rückt die Übernahme der Del-Toro-Mine in greifbare Nähe. Parallel dazu schließt das Unternehmen im Juni die erste Ausbaustufe des La-Guitarra-Komplexes ab.

Die jüngsten Geschäftszahlen unterstreichen das operative Momentum. Im ersten Quartal 2026 erzielte das Unternehmen einen Rekordumsatz von 10,1 Millionen US-Dollar. Das bereinigte EBITDA kletterte im Vergleich zum Vorjahr deutlich auf 2,8 Millionen US-Dollar.

Der hohe realisierte Silberpreis von über 85 US-Dollar pro Unze trieb die Marge. An der Börse spiegelt sich dieser Aufwärtstrend trotz kurzfristiger Schwankungen wider. Auf Sicht von 30 Tagen verbuchte die Aktie ein Plus von über 20 Prozent. Aktuell notiert das Papier bei 1,25 Euro.

Kapazitätssprung bei La Guitarra

Im Juni steht der Abschluss der ersten Expansionsphase an der Verarbeitungsanlage La Guitarra bevor. Die Kapazität soll von 500 auf bis zu 800 Tonnen pro Tag steigen. Das Management erwartet durch diesen Zuwachs von 50 Prozent sinkende Stückkosten in der zweiten Jahreshälfte.

Mit der Übernahme der Del-Toro-Silbermine von First Majestic Silver wandelt sich Sierra Madre zum Multi-Asset-Produzenten. Die mexikanische Wettbewerbsbehörde COFECE hat bereits grünes Licht gegeben. Der formale Abschluss der Transaktion wird in den kommenden Wochen erwartet.

Bohrprogramm und langfristige Planung

Für die zweite Jahreshälfte plant das Unternehmen eine 30.000 Meter umfassende Bohrkampagne im East District von La Guitarra. Währenddessen laufen die Vorbereitungen für den Neustart der Del-Toro-Mine an. Der operative Betrieb soll dort Mitte 2027 wieder aufgenommen werden.

Bis dahin liegt der Fokus auf der Optimierung der Untertage-Minen Coloso und Nazareno. Ziel ist es, die Erzgrade zu verbessern und den aktuellen Umsatzschwung beizubehalten.

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