Shell hat gestern mit einem bereinigten Quartalsgewinn von 10,814 Milliarden $ die Erwartungen übertroffen. Reuters führte den Kursanstieg auf die Ergebnisse und den angekündigten Aktienrückkauf zurück. Die Aktie legte um 2,2% zu.
Höhere Margen und LNG-Preise stützen Ergebnis
Für das dritte Quartal 2026 hatten Analysten laut Reuters im Konsens mit einem Gewinn von 10,33 Milliarden $ gerechnet. Der Nachrichtenagentur zufolge erzielte Shell den höchsten Quartalsgewinn seit 2022.
Shell nannte höhere Raffineriemargen, höhere realisierte LNG-Preise und größere Mengen im Geschäftsfeld Integrated Gas als Ergebnistreiber. Im entsprechenden Vorjahresquartal hatte der bereinigte Gewinn 5,432 Milliarden $ betragen. Der operative Cashflow erreichte im Berichtsquartal 21,043 Milliarden $.
Für das Gesamtjahr 2026 veranschlagt Shell zahlungswirksame Investitionen von 23–25 Milliarden $. Darin sind rund 4 Milliarden $ für die Übernahme von ARC Resources enthalten, wie Finanzchefin Sinead Gorman erläuterte.
Ausschüttungen und Veränderungen im Portfolio
Das angekündigte Aktienrückkaufprogramm umfasst 5,0 Milliarden $. Shell erwartet, es bis zur Veröffentlichung der Ergebnisse für das vierte Quartal 2026 abzuschließen.
Daneben kündigte Shell für das dritte Quartal eine Dividende von 0,3906 $ je Aktie an.
Zum britischen Gasprojekt Jackdaw begrüßte Shell am 21. Oktober die Genehmigung durch die Regierung.
Shell Petroleum B.V. vereinbarte zudem am 13. Oktober den Verkauf seiner gesamten Beteiligung an der Shell Nigeria Gas Group an Vaaris Energy. Laut Reuters bleibt der Abschluss an regulatorische Bedingungen und Genehmigungen gebunden. Einen Kaufpreis nannten die Unternehmen nicht.
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