Shell-Aktie: Profiteur des Ölschocks?

Geopolitische Konflikte im Nahen Osten treiben den Ölpreis stark nach oben. Shell profitiert als Energiekonzern mit Kursgewinnen und neuer Analystenunterstützung.

Auf einen Blick:
  • Ölpreise steigen nach Eskalation im Nahen Osten
  • Shell-Aktie notiert auf neuem 52-Wochen-Hoch
  • JPMorgan empfiehlt europäische Ölkonzerne
  • Langanhaltende Lieferstörungen könnten Preise weiter treiben

Eskalation im Nahen Osten und die Blockade wichtiger Handelsrouten versetzen die Märkte in Aufruhr. Während viele Sektoren unter der Unsicherheit leiden, schießt der Ölpreis in die Höhe und zieht Energieaktien mit sich. Der britische Konzern Shell gehört zu den direkten Gewinnern dieser Entwicklung und notiert auf einem neuen Hoch.

Angst vor dem Versorgungsengpass

Auslöser der dynamischen Marktbewegung sind Berichte über militärische Auseinandersetzungen unter Beteiligung der USA, Israels und des Irans. Diese Konflikte haben den Tankerverkehr in der Straße von Hormus massiv beeinträchtigt. Da rund 20 Prozent der weltweiten Öl- und LNG-Versorgung dieses maritime Nadelöhr passieren müssen, reagierten die Rohstoffmärkte prompt auf die drohende Verknappung.

Die Preise für Rohöl zogen massiv an. Die Nordseesorte Brent verteuerte sich in der Spitze um bis zu 10 Prozent auf 82 US-Dollar je Barrel, während die US-Sorte WTI über die Marke von 72 US-Dollar kletterte. Marktbeobachter fürchten nun eine langanhaltende Störung der Lieferketten, was den Preisdruck weiter erhöhen dürfte.

Shell Plc Aktie Chart

Analysten heben den Daumen

In diesem Umfeld flüchten Anleger in Substanzwerte aus dem Energiesektor. Die Shell-Aktie reagierte mit einem Kursanstieg von 2,84 Prozent auf 36,22 Euro und erreichte damit am heutigen Montag ein neues 52-Wochen-Hoch.

Rückenwind erhält der Konzern zusätzlich von der Analystenseite. Die Experten von JPMorgan sprachen am Montag eine Empfehlung für europäische Öl-Multis aus. Ihre Rechnung ist simpel: Ein Anstieg des Brent-Ölpreises um 10 US-Dollar könnte die Free-Cash-Flow-Rendite der großen Energiekonzerne um etwa zwei Prozentpunkte steigern. Shell ist durch seine starke Positionierung im LNG-Geschäft und der Ölförderung prädestiniert, diese Windfall-Profite zu vereinnahmen.

Die weitere Kursentwicklung ist nun eng an die geopolitische Lage gekoppelt. Sollten die Störungen in der Straße von Hormus anhalten, halten Marktstrategen einen Ölpreis von 100 US-Dollar oder mehr für realistisch – ein Szenario, das die Margen von Shell weiter in die Höhe treiben würde.

Shell-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Shell-Analyse vom 03. März liefert die Antwort:

Die neusten Shell-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Shell-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 03. März erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Shell: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

Disclaimer

Die auf finanztrends.de angebotenen Beiträge dienen ausschließlich der Information. Die hier angebotenen Beiträge stellen zu keinem Zeitpunkt eine Kauf- beziehungsweise Verkaufsempfehlung dar. Sie sind nicht als Zusicherung von Kursentwicklungen der genannten Finanzinstrumente oder als Handlungsaufforderung zu verstehen. Der Erwerb von Wertpapieren ist risikoreich und birgt Risiken, die den Totalverlust des eingesetzten Kapitals bewirken können. Die auf finanztrends.de veröffentlichen Informationen ersetzen keine, auf individuelle Bedürfnisse ausgerichtete, fachkundige Anlageberatung. Es wird keinerlei Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen sowie für Vermögensschäden übernommen. finanztrends.de hat auf die veröffentlichten Inhalte keinen Einfluss und vor Veröffentlichung sämtlicher Beiträge keine Kenntnis über Inhalt und Gegenstand dieser. Die Veröffentlichung der namentlich gekennzeichneten Beiträge erfolgt eigenverantwortlich durch Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen o.ä. Demzufolge kann bezüglich der Inhalte der Beiträge nicht von Anlageinteressen von finanztrends.de und/ oder seinen Mitarbeitern oder Organen zu sprechen sein. Die Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen usw. gehören nicht der Redaktion von finanztrends.de an. Ihre Meinungen spiegeln nicht die Meinungen und Auffassungen von finanztrends.de und deren Mitarbeitern wider. (Ausführlicher Disclaimer)