SLB Aktie: CEO trennt sich erneut von Aktien

Symbolbild, KI-generiert

Olivier Le Peuch veräußert SLB-Papiere für 2,1 Millionen Dollar, während Quartalszahlen überzeugen und Analysten höhere Kursziele nennen.

Auf einen Blick:
  • CEO verkauft 35.000 SLB-Aktien
  • Zweiter Verkauf binnen weniger Tage
  • Quartalsumsatz übertrifft Wall-Street-Erwartungen
  • Analystenziele liegen über aktuellem Kurs

Olivier Le Peuch macht Kasse. Zum zweiten Mal innerhalb weniger Tage hat der SLB-Chef Aktien seines Unternehmens verkauft — diesmal in deutlich größerem Umfang als beim ersten Mal.

Am 1. September verkaufte Le Peuch 35.000 Aktien zu je 60 Dollar, macht 2,1 Millionen Dollar. Bereits am 31. August hatte er 5.000 Aktien zum gleichen Kurs abgegeben, damals im Gegenwert von 300.000 Dollar. Nach der jüngsten Transaktion hält der CEO noch 1.296.328 SLB-Aktien direkt.

Beide Verkäufe laufen über einen Rule-10b5-1-Handelsplan, den Le Peuch bereits Ende Mai aufgesetzt hatte. Solche Pläne legen Verkaufszeitpunkte und -mengen im Voraus fest, um Insiderhandel-Vorwürfen vorzubeugen — sie sind bei US-Führungskräften Routine und kein Warnsignal für sich genommen.

Aktie nahe Rekordhoch, aber unter Druck

Der Verkaufszeitpunkt fällt in eine Phase, in der SLB-Aktien nahe ihrem 52-Wochen-Hoch von 60,46 Dollar notierten. Zuletzt gab der Kurs jedoch nach und fiel auf 57,15 Dollar.

Nach InvestingPro-Analysen gilt das Papier auf Basis von RSI-Indikatoren als überkauft und im Vergleich zum fairen Wert als überbewertet — ein Befund, der die Verkäufe des CEOs in einem plausiblen Licht erscheinen lässt, ohne dass daraus zwingend negative Rückschlüsse auf das operative Geschäft zu ziehen wären.

Fundamental steht der Öldienstleister derzeit solide da. Im zweiten Quartal 2026 verdiente SLB 0,55 Dollar je Aktie bei 8,97 Milliarden Dollar Umsatz — beides über den Erwartungen der Wall Street. Getrieben wurde das Ergebnis von internationalem Wachstum und höherer Margen, trotz operativer Störungen im Nahen Osten.

Mit der geplanten Übernahme von Kelvion für 3,4 Milliarden Dollar in bar erweitert SLB zudem sein Geschäft mit Kühltechnik für Rechenzentren — ein strategischer Schritt, der bei Analysten gut ankam. BMO Capital hob das Kursziel auf 63 Dollar an, Bernstein SocGen sieht 71 Dollar, UBS bestätigte ihre Kaufempfehlung mit einem Ziel von 66 Dollar.

Die Kursziele der Analysten liegen damit zwischen 63 und 71 Dollar — durchweg über dem aktuellen Kursniveau. Die Aktienverkäufe des CEOs dürften daher eher mit dem persönlichen Portfoliomanagement als mit einer veränderten Unternehmenseinschätzung zusammenhängen.

Schlumberger-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Schlumberger-Analyse vom 02. September liefert die Antwort:

Die neusten Schlumberger-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Schlumberger-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 02. September erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Schlumberger: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

Disclaimer

Hinweis: Teile dieses Artikels wurden mithilfe Künstlicher Intelligenz erstellt und vor Veröffentlichung redaktionell geprüft. Die auf finanztrends.de angebotenen Beiträge dienen ausschließlich der Information. Die hier angebotenen Beiträge stellen zu keinem Zeitpunkt eine Kauf- beziehungsweise Verkaufsempfehlung dar. Sie sind nicht als Zusicherung von Kursentwicklungen der genannten Finanzinstrumente oder als Handlungsaufforderung zu verstehen. Der Erwerb von Wertpapieren ist risikoreich und birgt Risiken, die den Totalverlust des eingesetzten Kapitals bewirken können. Die auf finanztrends.de veröffentlichen Informationen ersetzen keine, auf individuelle Bedürfnisse ausgerichtete, fachkundige Anlageberatung. Es wird keinerlei Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen sowie für Vermögensschäden übernommen. finanztrends.de hat auf die veröffentlichten Inhalte keinen Einfluss und vor Veröffentlichung sämtlicher Beiträge keine Kenntnis über Inhalt und Gegenstand dieser. Die Veröffentlichung der namentlich gekennzeichneten Beiträge erfolgt eigenverantwortlich durch Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen o.ä. Demzufolge kann bezüglich der Inhalte der Beiträge nicht von Anlageinteressen von finanztrends.de und/ oder seinen Mitarbeitern oder Organen zu sprechen sein. Die Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen usw. gehören nicht der Redaktion von finanztrends.de an. Ihre Meinungen spiegeln nicht die Meinungen und Auffassungen von finanztrends.de und deren Mitarbeitern wider. (Ausführlicher Disclaimer)