RWE Generation und Kawasaki Heavy Industries haben am Freitag in Lingen eine wasserstofffähige Gasturbine mit 34 MW in Betrieb genommen. Nach Unternehmensangaben wollen die Partner in den kommenden Monaten den Betrieb mit bis zu 100 Prozent Wasserstoff testen. Die Rwe-Aktie legte am Freitag um 0,9% zu.
Kraftwerksprojekte und Analystenurteil
Für weitere wasserstofffähige Kraftwerke erhielt RWE am Dienstag Zuschläge der Bundesnetzagentur. Das Unternehmen plant Anlagen in Voerde, Weisweiler und Werne mit zusammen rund 2.100 MW anrechenbarer Leistung. Nach Angaben von RWE soll der Bau der ersten Anlage in wenigen Wochen beginnen.
Die UBS bestätigte am Mittwoch ihre Kaufempfehlung für RWE mit einem Kursziel von 68 Euro. Die Studie bezog sich auf die Zuschläge für die neuen Gaskraftwerke.
Kritik an den Ausschreibungsergebnissen äußerte am Dienstag die Deutsche Umwelthilfe. Sie erklärte, RWE und LEAG hätten Zuschläge für neue Gaskraftwerke erhalten, während kein Batteriespeicher erfolgreich gewesen sei.
Auch bei der Windenergie meldete RWE eine Inbetriebnahme: Am 2. November nahm das Unternehmen den Onshore-Windpark Serra Palino in Apulien in Betrieb. Die Anlage verfügt über 47,2 MW Leistung und umfasst acht Windturbinen.
Aktienkäufe und nächster Berichtstermin
Im deutschen Mitarbeiteraktienprogramm kaufte RWE vom 26. bis 30. Oktober insgesamt 55.000 Aktien. Für den Zeitraum vom 5. bis einschließlich 30. Oktober meldete das Unternehmen insgesamt 220.000 erworbene Aktien.
Eine weitere Kapitalmarktmitteilung vom Donnerstag betraf britische Rückkaufprogramme: Computershare Trustees Limited erwarb im November insgesamt 1.475 RWE-Aktien.
Am 11. November 2026 veröffentlicht RWE die Zwischenmitteilung für die ersten drei Quartale 2026. Für diesen Tag ist außerdem eine Investoren- und Analystenkonferenz angekündigt.
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