Ölpreis steigt wieder: Kein Ende in Sicht!

Neue Aussagen aus Israel und den USA dämpfen Hoffnung auf baldige Entspannung im Iran-Konflikt und treiben den Ölpreis.

Auf einen Blick:
  • WTI-Rohöl steigt um 3,9 Prozent
  • Hormus-Sperre belastet globale Versorgung
  • Analysten erwarten neuen Preisboden
  • US-Kanada-Produzenten als Krisengewinner

Der Ölpreis legte am Montag wieder deutlich zu, nachdem es in der letzten Woche abwärts gegangen war. Konkret stieg die Sorte WTI am Vormittag um 3,9 % auf 99,2 USD pro Barrel (Stand: 11.05.2026, 8:30 Uhr).

Erneut hat der ungewisse Fortgang des Iran-Kriegs die Notierungen des fossilen Brennstoffs angetrieben. So gab es neue Aussagen aus Israel und den USA, welche die Hoffnungen auf eine baldige Entspannung im Konflikt mit Teheran gedämpft haben.

Ölpreis: Eskalation im Nahen Osten drückt auf die Stimmung

Israels Regierungschef Benjamin Netanyahu erklärte, der Konflikt mit dem Iran sei „noch nicht vorbei“. US-Präsident Donald Trump wies unterdessen ein iranisches Vermittlungsangebot zur Beendigung des Krieges als völlig inakzeptabel zurück.

Der Konflikt belastet die globale Ölversorgung seit Wochen erheblich: Die Meerenge von Hormus ist seit Ende Februar weitgehend gesperrt, was zu einem massiven Angebotsschock auf den Weltmärkten geführt hat. Die Internationale Energiebehörde warnte, der Konflikt entziehe dem globalen Markt rund 14 Millionen Barrel Öl pro Tag.

Ölpreis: Hohe Schwankungen, keine Entwarnung in Sicht

Allein in der Vorwoche schwankte der WTI-Preis zwischen knapp 89 und über 107 Dollar je Barrel – ein Zeichen dafür, wie stark die Märkte auf jede neue Meldung aus der Region reagieren. Analysten warnen vor weiteren Turbulenzen: Experten gehen davon aus, dass 80 bis 90 Dollar je Barrel künftig als neuer Preisboden gelten könnten, mit weitreichenden Folgen auch für andere Rohstoffe wie Düngemittel und Flüssiggas.

Anleger, die in Ölkonzerne investieren, könnten also von einer anhaltenden Hochpreisephase profitieren, wenngleich die kurzfristige Entwicklung hochvolatil bleiben dürfte. Größere Krisengewinner sind unter anderem Ölproduzenten aus den USA und Kanada mit möglichst geringer Präsenz im Nahen Osten.

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