Ölpreis am Montag unter Druck: Was jetzt wichtig ist!

Der Ölpreis verliert spürbar an Wert, nachdem Fortschritte in den Atomgesprächen zwischen den USA und dem Iran die geopolitische Risikoprämie schmelzen lassen.

Auf einen Blick:
  • WTI-Ölpreis notiert mit deutlichem Minus
  • Diplomatische Annäherung dämpft Risikoaufschlag
  • Militärische Drohkulisse stützt weiterhin den Preis
  • Konjunktur- und Zinshoffnungen begrenzen Verluste

Mit einem Minus von 1,1 % auf 62,86 US-Dollar pro Barrel ging es für den Ölpreis (WTI) am späten Montagvormittag merklich abwärts (Stand: 09.02.2026, 10:45 Uhr).

Ölpreis: Atom-Verhandlungen – Annäherung zwischen USA und Iran?

Hintergrund des Rücksetzers sind offenbar die Annäherungen zwischen den USA und dem Iran. So hatte US-Präsident Donald Trump die bilateralen Gespräche kürzlich als „sehr gut“ bezeichnet und betont, dass der Iran Bereitschaft zu Vereinbarungen bezüglich seines Atomprogramms signalisiert habe.

Auch Irans Präsident Masoud Pezeshkian sprach von Fortschritten. Die Aussicht auf diplomatische Bewegung reduziert das Risiko einer Eskalation an der Straße von Hormus – einer der wichtigsten Routen für globale Öllieferungen. Entsprechend sinkt die geopolitische Risikoprämie, die in den vergangenen Wochen die Preise gestützt hatte.

Welche Faktoren den Ölpreis unterstützen

Dennoch: Der grundlegende Konflikt zwischen den USA und dem Iran dürfte bestehen bleiben, solange das islamistische Regime in Teheran an der Macht ist. Zumal Washington nach wie vor eine Flotte in der Nähe des Irans stationiert hat, um jederzeit militärisch gegen die Mullahs vorzugehen. Die bloße Androhung eines solchen Angriffs, die immer noch im Raum steht, dürfte den Ölpreis von unten absichern.

Gleichzeitig begrenzen auch andere Faktoren den Preisrückgang: Die Märkte rechnen unablässig mit weiteren Zinssenkungen der US‑Notenbank, was die Nachfrage stützen könnte. Auch könnte es weiterhin positive Überraschungen bezüglich der Weltkonjunktur geben. So hatte der Internationale Währungsfonds bereits im Januar seine Prognose für 2026 leicht nach oben geschraubt. Eine höhere Wirtschaftsleistung geht in der Regel auch mit einer höheren Ölnachfrage einher.

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