Primary Hydrogen-Aktie: Warten auf Genehmigung!

Das Unternehmen konzentriert sich auf die Exploration seltener Erden und natürlichen Wasserstoffs. Nächster Meilenstein: die Erteilung der Explorationsgenehmigungen für das Wicheeda North Projekt.

Auf einen Blick:
  • Genehmigungen für Wicheeda North im ersten Quartal erwartet
  • Strategische Fokussierung auf seltene Erden und Wasserstoff
  • Verkauf der Kupfer-Assets zur Ressourcenfreisetzung
  • Anomale Wasserstoffwerte in Neufundland gemessen

Primary Hydrogen Corp. (TSXV: HDRO) steht an einem potenziell richtungsweisenden Punkt. Das Unternehmen hat sein Portfolio in den vergangenen Monaten gestrafft und konzentriert sich nun auf die Exploration natürlicher Wasserstoffvorkommen sowie seltener Erden. Die entscheidende Frage: Wann kommen die notwendigen Genehmigungen, um die angekündigten Bohrprogramme starten zu können?

Wicheeda North: Genehmigungen als Schlüssel

Der zentrale Katalysator für Primary Hydrogen liegt derzeit beim Wicheeda North Projekt in British Columbia. Hier geht es um seltene Erden – ein Bereich, der angesichts der Nachfrage aus der Technologie- und Energiewende-Industrie zunehmend strategische Relevanz gewinnt.

Mitte Dezember 2025 hatte das Management angekündigt, dass der Genehmigungsprozess für Explorationsarbeiten voranschreitet. Die Erteilung der Permits wurde für das frühe erste Quartal 2026 in Aussicht gestellt – also in den kommenden Wochen.

Sobald diese Genehmigungen vorliegen, will das Unternehmen ein erstes Bohrprogramm starten. Investoren warten konkret auf:

  • Die formale Bestätigung der Explorationsgenehmigungen
  • Details zum geplanten Bohrumfang und zur Zeitplanung
  • Die Beauftragung von Bohrunternehmen und Mobilisierung von Personal

Portfolio-Fokussierung abgeschlossen

Parallel zur Permitting-Phase hat Primary Hydrogen seine Vermögenswerte neu sortiert. Ende Dezember 2025 verkaufte das Unternehmen die kupferprospektive Arthur Lake Property an J4 Ventures Resources Corp. Primary Hydrogen behielt sich dabei eine Schmelzerlösbeteiligung.

Der Verkauf passt zur strategischen Neuausrichtung: Konzentration auf natürlichen Wasserstoff und seltene Erden, Verzicht auf Kupfer-Assets. Die Transaktion setzt Ressourcen frei, die nun in die Kernprojekte fließen können.

Wasserstoff-Exploration in Neufundland

Neben Wicheeda North läuft die Auswertung der Phase-1-Feldarbeiten in Neufundland und Labrador. Ende November 2025 hatte das Unternehmen Ergebnisse von den Projekten Point Rosie und Mary’s Harbour veröffentlicht: Anomale Wasserstoffkonzentrationen entlang regionaler Verwerfungsstrukturen.

Die Daten deuten auf geologisch gebundenen Wasserstoff hin – sogenannten „weißen Wasserstoff“. Anders als grüner Wasserstoff aus Elektrolyse wird dieser direkt aus geologischen Lagerstätten gefördert. Der Sektor gilt als hochspekulativ, da noch nicht bewiesen ist, ob natürliche Wasserstoffvorkommen in kommerziellen Mengen existieren.

Anleger erwarten nun Folgearbeiten: erweiterte Bodengasproben, Verdichtungsmessungen oder weiterführende geophysikalische Untersuchungen.

Ausblick auf die nächsten Wochen

Die nächste konkrete Weichenstellung wird die Genehmigungserteilung für Wicheeda North sein. Mit ihr würde Primary Hydrogen den Schritt von der Planung zur aktiven Exploration vollziehen. Bis dahin bleibt der Titel in einer Wartephase – geprägt von regulatorischen Prozessen und Dateninterpretation.

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