Perpetua Resources nähert sich einem entscheidenden Wendepunkt. Das Stibnite-Goldprojekt in Idaho verspricht, eine strategische Lücke in der US-Rohstoffversorgung zu schließen. Doch für den endgültigen Durchbruch müssen im kommenden Frühjahr sowohl eine massive Finanzierungslücke geschlossen als auch juristische Hürden genommen werden.
Wegweisende Kreditentscheidung im Frühjahr
Die kommenden Monate sind für die Kapitalausstattung des Unternehmens entscheidend. Die US-Export-Import Bank (EXIM Bank) prüft derzeit eine Kreditfinanzierung von bis zu 2 Milliarden US-Dollar. Eine finale Entscheidung des Vorstands wird für das Frühjahr 2026 erwartet. Dieses Kapital bildet das finanzielle Rückgrat für die weitere Entwicklung des Stibnite-Projekts. Zeitgleich steht die endgültige Entscheidung über den vollständigen Baubeginn an, nachdem vorbereitende Arbeiten bereits im Oktober 2025 angelaufen sind.
Zusätzliche Details zur finanziellen Verfassung des Unternehmens liefert der nächste Quartalsbericht. Die Veröffentlichung der Zahlen ist für März 2026 geplant und wird Aufschluss über den operativen Fortschritt geben.
Strategische Bedeutung von Antimon
Neben Gold steht vor allem Antimon im Mittelpunkt des Interesses. Das Metall ist für die US-Verteidigungsindustrie und moderne Sensortechnik unverzichtbar. Da die globalen Lieferketten bisher stark von China und Russland dominiert werden, hat das Projekt in Idaho eine hohe geopolitische Relevanz. Es zielt darauf ab, die US-Versorgungssicherheit zu stärken und eine heimische Quelle für diesen kritischen Rohstoff zu etablieren.
Juristisches Tauziehen um Fischereirechte
Trotz der strategischen Vorteile bleibt der Gegenwind spürbar. Der Stamm der Nez Perce klagt gegen die bestehende Genehmigung (Record of Decision). Die Kläger sehen vertraglich zugesicherte Fischereirechte durch das Projekt gefährdet. Wie wird dieser Rechtsstreit den weiteren Zeitplan beeinflussen? Ein negatives Urteil könnte die Bauphase verzögern, selbst wenn die Finanzierung durch die EXIM-Bank gesichert ist. Das Unternehmen hält derweil an den Plänen zur Sanierung des ehemaligen Minengeländes fest, um ökologische Bedenken zu entkräften.
Das Zusammenspiel aus der Kreditentscheidung der EXIM-Bank und dem Ausgang des juristischen Verfahrens im Frühjahr wird bestimmen, ob Perpetua Resources den Übergang vom Entwickler zum Produzenten reibungslos vollziehen kann. Mit der Vorlage der März-Zahlen erhalten Investoren zudem ein aktuelles Bild der Cash-Burn-Rate während dieser kritischen Phase.
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