Corina Moza und Oliver Rosenthal haben Omv am Donnerstag bei der Oil & Gas Virtual Investor Conference präsentiert. Bei einem weiteren Unternehmensthema steht eine Entscheidung noch aus: Für die geplante Abfallbehandlungsanlage in Wien-Simmering liegt laut OMV noch keine finale Investitionsentscheidung vor.
Projekt Schleie bleibt in Planung
Die OMV Downstream GmbH plant die Anlage unter dem Namen „Projekt Schleie“. Vorgesehen ist eine Verarbeitungskapazität von bis zu 200.000 Tonnen Kunststoffabfällen pro Jahr. Die Kapazitätsangabe beschreibt damit das geplante Vorhaben, für das die finale Investitionsentscheidung noch aussteht.
Auf der Aktionärsseite meldete BlackRock am 29. Oktober das Unterschreiten der Stimmrechtsschwelle von 5 Prozent. Der Gesamtanteil betrug 4,97 Prozent. Davon entfielen 4,50 Prozent auf Stimmrechte aus Aktien und 0,47 Prozent auf Finanzinstrumente.
Herabstufung und höherer Ergebnisausblick
Morgan Stanley stufte OMV am Donnerstag von „Equal Weight“ auf „Underweight“ herab. Analyst Guilherme Levy setzte das Kursziel auf 67 Euro. Die Aktie fiel am Freitag um 0,7% und schloss bei 71,60 €.
Beim operativen Geschäft meldete OMV für das dritte Quartal 2026 einen Anstieg des bereinigten CCS-Operativen Ergebnisses um 68 Prozent. Es erreichte 2,12 Mrd. Euro.
OMV hob außerdem den Jahresausblick für den Brent-Preis auf über 95 US-Dollar je Fass an. Für den durchschnittlich realisierten Gaspreis erhöhte das Unternehmen die Erwartung auf 45 Euro je MWh. Den Ausblick für die Raffinerie-Referenzmarge setzte OMV auf 25 US-Dollar je Fass. Diese Angaben sind Erwartungen des Unternehmens, keine bereits realisierten Jahreswerte.
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