Lithium Americas Aktie: 2,23 Milliarden Dollar für Thacker Pass

Lithium Americas erreicht Sicherheitsmeilensteine in Nevada, während der Aktienkurs fällt. General Motors und das US-Energieministerium stützen das Thacker-Pass-Projekt.

Auf einen Blick:
  • 1,69 Millionen unfallfreie Arbeitsstunden erreicht
  • 600 Elektromotoren für die Mine bestellt
  • Aktienkurs verliert 28 Prozent in 30 Tagen
  • Fertigstellung der ersten Phase bis 2027 geplant

Lithium Americas treibt den Bau der Thacker-Pass-Mine im US-Bundesstaat Nevada voran. Während die Lithiumpreise am Weltmarkt schwanken, erreicht das Unternehmen wichtige Etappenziele bei Sicherheit und Infrastruktur. Die strategische Bedeutung des Projekts für die US-Lieferkette nimmt weiter zu.

Sicherheit und Wachstum in Nevada

Die Belegschaft wuchs im vergangenen Jahr um 18 Prozent. Parallel dazu meldet das Management einen operativen Meilenstein: 1,69 Millionen Arbeitsstunden ohne Ausfallzeiten. Die Unfallrate liegt mit 0,21 auf einem branchenweit niedrigen Niveau.

Für die technische Ausstattung setzt Lithium Americas auf Standardisierung. Ein Vertrag mit dem Hersteller WEG sichert die Lieferung von rund 600 Elektromotoren. Dieser Schritt soll die spätere Wartung der Anlage vereinfachen und die Komplexität im Betrieb reduzieren.

Strategische Allianz mit General Motors

Das Fundament steht. General Motors hält 38 Prozent am Joint Venture und hat sich die Abnahmerechte für die erste Phase gesichert. Ein Darlehen des US-Energieministeriums über 2,23 Milliarden Dollar stützt die Finanzierung des Großprojekts.

An der Börse herrscht derweil Ernüchterung. Der Aktienkurs verlor in den letzten 30 Tagen rund 28 Prozent an Wert. Mit 5,45 CAD notiert das Papier nur knapp über dem Jahrestief.

Marktdruck und technische Signale

Der Preis für Lithiumkarbonat sank zuletzt auf etwa 21.400 Dollar pro Tonne. Der 14-Tage-RSI von 34,1 deutet jedoch darauf hin, dass die Aktie technisch überverkauft ist. Im gleichen Schritt stützt das US-Programm „Project Vault“ mit zwölf Milliarden Dollar die heimische Rohstoffstrategie.

Das Ziel bleibt die mechanische Fertigstellung der ersten Phase bis Ende 2027. Dann sollen jährlich 40.000 Tonnen Lithiumkarbonat für die Batterieproduktion fließen. Das reicht für etwa 800.000 Elektroautos pro Jahr.

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