ITM Power Aktie: Hydropulse vereinbart Raffinerieprojekt

Symbolbild, KI-generiert

Hydropulse prüft mit einer Raffinerie ein Zehnjahresprojekt; endgültige Verträge und Investitionsentscheidung stehen noch aus.

Auf einen Blick:
  • ITM-Power-Aktie gewinnt drei Prozent
  • Hydropulse vereinbart Projekt mit Raffinerie
  • Elektrolyseanlage mit 150 Megawatt geplant
  • Investitionsentscheidung für 2027 angestrebt

Die Aktie von ITM Power legt heute um 3,0 Prozent auf 1,15 Euro zu. Auslöser für das Kursplus ist eine Grundsatzvereinbarung der Konzerntochter Hydropulse mit einer europäischen Erdölraffinerie über ein industrielles Großprojekt. Geplant ist eine Anlage zur Erzeugung von grünem Wasserstoff mit einer Elektrolyseleistung von 150 Megawatt.

Zehnjahresvertrag und Alpha-Plattform

Die geschlossene Absichtserklärung umfasst einen geplanten Vertrag über eine Laufzeit von zehn Jahren. Zum Einsatz kommen soll dabei die Alpha-Plattform von ITM Power. Medienberichten zufolge soll Hydropulse die Anlage über ein Servicemodell für grünen Wasserstoff errichten und selbst betreiben. Der Name der beteiligten Raffinerie wurde nicht veröffentlicht.

Aktuell läuft eine gemeinsame Vorplanung in Form einer FEED-Studie. Die endgültige Investitionsentscheidung wird für das Jahr 2027 angestrebt. Läuft der Prozess nach Plan, soll die Produktion im Jahr 2029 anlaufen. Das Unternehmen teilte mit, dass das Vorhaben bei einem Zustandekommen endgültiger Verträge die bisher größte kommerzielle Verpflichtung in der Unternehmensgeschichte darstellen würde.

Das Projekt markiert einen strategischen Schritt in den Markt für industrielle Großanwendungen. Gleichzeitig hängt die tatsächliche Umsetzung noch vom erfolgreichen Abschluss der verbindlichen Vereinbarungen ab.

Vorläufige Jahreszahlen stehen bevor

Für ITM Power fügt sich das Vorhaben in eine Phase operativer Anpassungen ein. Bereits am 8. Oktober hatte das Unternehmen seine Prognose für das am 30. April 2026 beendete Geschäftsjahr aktualisiert. Für diesen Zeitraum rechnet der Vorstand mit einem bereinigten EBITDA-Verlust von 20 bis 21 Millionen Pfund, was eine Verbesserung der vorherigen Spanne bedeutet. Die Vorgaben für den Umsatz und die Barmittel blieben unverändert.

Klarheit über das abgelaufene Geschäftsjahr erhalten Anleger am 19. Oktober. An diesem Tag will das Management die vorläufigen Jahresergebnisse für das Geschäftsjahr 2026 im Rahmen einer Präsentation vor Analysten und Investoren vorstellen. Im bisherigen Jahresverlauf verzeichnet das Papier an der Börse ein Kursplus von 59 Prozent.

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