Auch zu Beginn der neuen Handelswoche musste der Goldpreis Abstriche hinnehmen. So fiel die Rohstoff-Notierung um 0,96 % auf 4.971 US-Dollar pro Unze. Damit unterbot der Goldpreis zum ersten Mal seit Beginn des Iran-Kriegs die 5.000-USD-Schwelle.
Warum der Goldpreis trotz Iran-Krieg unter Druck ist
Obwohl der Krieg in Nahost das Bedürfnis der Anleger nach sicheren Häfen unterstützt, erweisen sich die anhaltenden Kampfhandlungen für den Goldpreis unterm Strich als nicht förderlich. Hierfür gibt es mehrere Gründe.
Erstens: Die deutlichen Kursverluste an den Aktienmärkten infolge des Krieges führen zu Margin Calls, wodurch Anleger Goldpositionen verkaufen müssen, um Liquidität zu schaffen – das drückt den Preis.
Zweitens: Der US-Dollar hält sich infolge des Krieges auf dem höchsten Niveau des Jahres, was Gold für internationale Käufer teurer macht und die Nachfrage dämpft.
Drittens: Die US-Renditen steigen, da der Markt wegen des hohen Ölpreises weniger fest mit schnellen Zinssenkungen durch die US-Notenbank FED rechnet. Höhere Renditen machen zinslose Anlagen wie Gold kurzfristig unattraktiver.
Goldpreis: Neue Rekorde 2026 weiterhin möglich
Diese Faktoren grenzen derzeit das Aufwärtspotenzial des Goldpreises ein. Viele Analysten jedoch sehen für das laufende Jahr prinzipiell weitere Unterstützung für die Rohstoff-Notierung.
Hintergrund ist unter anderem die anhaltend hohe Nachfrage von internationalen Zentralbanken nach Gold. Nach einer Konsolidierung könnten die dann niedrigeren Marktpreise zu einer neuen Nachfragewelle führen, was die Notierung auf neue Rekorde hieven könnte.
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