GE Vernova setzt seinen Wachstumskurs fort und erreicht an der Börse neue Höchststände. Während operative Erfolge bei Offshore-Großprojekten und Kraftwerksmodernisierungen die fundamentale Basis festigen, sorgt ein massiv gestiegener Auftragsbestand für langfristige Planungssicherheit. Kann das Unternehmen dieses hohe Tempo angesichts der ambitionierten Expansionsziele halten?
Operative Erfolge in Europa
Der Baustart für die Konverterplattform Nederwiek 2 markiert einen wichtigen Fortschritt im Rahmen des Netzanschlussprogramms von TenneT. In Werften in Singapur und Indonesien begannen heute die Arbeiten am ersten Stahlzuschnitt für das Projekt. Die Plattform ist Teil einer Rahmenvereinbarung zum Kapazitätsausbau in der niederländischen Nordsee.
Parallel dazu meldet das Unternehmen operative Fortschritte aus Großbritannien. Die technische Modernisierung von zwei Gasturbinen im Kraftwerk Coryton nahe London übertraf die ursprünglichen Prognosen. Während Experten mit einem Leistungsplus von 77 Megawatt gerechnet hatten, lieferte das Upgrade tatsächlich 85 Megawatt zusätzliche Kapazität. Die Effizienz der Anlage stieg um 2,46 %, was laut Betreiber InterGen jährlich rund 67.500 Tonnen CO2-Emissionen einspart.
Rekord-Backlog treibt Aktienkurs
Die industrielle Dynamik spiegelt sich deutlich in der Marktbewertung wider. Das Papier schloss gestern bei 796,58 USD auf einem neuen Rekordhoch. Innerhalb der letzten zwölf Monate verzeichnete der Titel eine Gesamtrendite von über 106 %.
Marktbeobachter verweisen vor allem auf den wachsenden Auftragsbestand als zentralen Kurstreiber. Dieser summierte sich Anfang Februar auf 150,2 Milliarden USD, was einem Zuwachs von 26,2 % im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Besonders die Sparten Elektrifizierung und Energieerzeugung stechen hierbei durch Rekordaufträge hervor.
Zur weiteren Stärkung der Produktionskapazitäten bei Transformatoren schloss GE Vernova kürzlich die Übernahme eines 50-prozentigen Anteils an Prolec GE ab. Finanziert wurde dieser Schritt über eine Anleiheemission im Volumen von 2,6 Milliarden USD – die erste Schuldenaufnahme des Unternehmens seit seiner Abspaltung als eigenständige Aktiengesellschaft.
Mit dem aktuellen Auftragsbestand von über 150 Milliarden USD ist die Auslastung der Segmente Elektrifizierung und Power für die kommenden Jahre weitgehend abgesichert. Der Fokus liegt nun auf der termingerechten Umsetzung der Großprojekte in der Nordsee.
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