Der kanadische Goldentwickler First Mining Gold erhält grünes Licht für sein Flaggschiff-Projekt. Die Aktie reagiert sofort.
Das Unternehmen bekam die Umweltgenehmigung des Bundes für das Springpole-Goldprojekt. Es liegt etwa 110 Kilometer nordöstlich von Red Lake in Ontario. Der Prüfprozess begann offiziell 2018.
CEO Dan Wilton spricht von einem „monumentalen Tag“ für das Unternehmen. Die Genehmigung besagt: Das Projekt verursacht keine schwerwiegenden Umweltschäden – sofern First Mining die Auflagen einhält.
Kanadas nächste große Goldmine
Springpole gilt als eines der größten unerschlossenen Goldvorkommen Kanadas. Eine Machbarkeitsstudie aus 2025 zeichnet das Bild einer Tagebaumine. Sie soll täglich 30.000 Tonnen Erz verarbeiten.
In den ersten fünf Jahren sind rund 330.000 Unzen Gold pro Jahr geplant. Über die gesamte Lebensdauer von 9,4 Jahren liegt die Durchschnittsproduktion bei 281.000 Unzen jährlich.
Der nächste Schritt: Das Unternehmen treibt die technische Planung voran und bereitet den Bau vor. Parallel dazu hat First Mining eine Vereinbarung mit der Slate Falls Nation getroffen. Das sichert den weiteren Projektverlauf ab.
Die Aktie stieg am Freitag um 8,5 Prozent auf 0,44 Euro. Das Papier bleibt damit rund 17 Prozent unter seinem 52-Wochen-Hoch von 0,53 Euro. Vom Jahrestief bei 0,10 Euro hat sich der Kurs mehr als verdreifacht. Der RSI von 63,5 deutet auf rege Beteiligung der Anleger hin – die Genehmigung dürfte den Zugang zu den nächsten Finanzierungsschritten erleichtern.
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