Energy Fuels erlebt einen Stimmungsumschwung in der Führungsetage. Nachdem Insider die Aktie monatelang abgestoßen haben, greifen CEO und Chairman nun wieder selbst zu. Das sendet ein deutliches Signal an den Markt.
CEO Ross Bhappu investierte knapp 968.000 US-Dollar in eigene Anteile. Er kaufte das Paket zu einem Preis von 13,08 Dollar je Stück. Damit vergrößerte er seine direkte Beteiligung um mehr als 40 Prozent.
Board Chairman Bruce Hansen schloss sich dem Kurs an. Er erwarb 4.000 Anteile für insgesamt rund 50.800 Dollar. Diese Transaktionen markieren eine Trendwende, da das vergangene Halbjahr von Verkäufen geprägt war.
Strategischer Umbau nach Deutschland
Der Konzern wandelt sich derzeit vom reinen Uran-Produzenten zum Spezialisten für Seltene Erden. Im Zentrum steht die milliardenschwere Übernahme der deutschen Vacuumschmelze (VAC). Die US-Regierung stützt diesen Kurs mit einer Kreditzusage über 725 Millionen Dollar.
Der Deal für die Vacuumschmelze umfasst Barzahlungen von 718 Millionen Dollar sowie die Ausgabe von fast 66 Millionen neuen Aktien. Das Unternehmen übernimmt zusätzlich Schulden in Höhe von 140 Millionen Dollar. Parallel dazu treibt der Konzern den Ausbau seiner eigenen Verarbeitungsanlagen voran.
Technische Erholung in Sicht
An der Börse notiert das Papier aktuell bei 11,87 Euro. Damit liegt der Kurs weit unter seinem Jahreshoch von 23,24 Euro. Der Relative-Stärke-Index deutet mit einem Wert von 38,8 auf eine technisch überverkaufte Lage hin.
Die Analysten von H.C. Wainwright sehen für die Aktie erhebliches Potenzial. Sie bestätigten ihr „Buy“-Rating mit einem Kursziel von 29 US-Dollar und verwiesen auf die starke Marktpositionierung.
Die strategische Neuausrichtung soll die Abhängigkeit von internationalen Wettbewerbern bei kritischen Mineralien senken. Die Integration der Vacuumschmelze soll nach aktuellem Plan Anfang 2027 abgeschlossen sein.
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