Die Deutsche Telekom gerät durch den Einstieg eines aktivistischen Investors unter Druck. Elliott soll eine größere Beteiligung aufgebaut haben und spricht sich gegen eine mögliche Fusion des Bonner Konzerns mit T-Mobile US aus. Als Alternative werden unter anderem Aktienrückkäufe genannt.
Telekom etwas unter Druck
An der Börse löste die Nachricht bislang keine größere Bewegung aus. Am Montag gewann die Telekom-Aktie rund 0,7 % und stieg auf etwa 28,40 Euro. Analystenziele von mehr als 35 Euro liegen deutlich über dem aktuellen Kurs.
Elliotts Vorstoß betrifft den wertvollsten Beteiligungsblock des Konzerns. Die Deutsche Telekom besitzt gut 54 % an T-Mobile US. Das Aktienpaket wurde zuletzt mit mehr als 90 Milliarden Euro bewertet. Zum Vergleich: Die gesamte Deutsche Telekom kommt auf einen Börsenwert von rund 137,45 Milliarden Euro. Rechnerisch entspricht der Wert der US-Beteiligung damit etwa zwei Dritteln der Marktkapitalisierung des Mutterkonzerns.
JPMorgan sieht bei der Telekom weiterhin Bewertungsspielraum. Die Bank verweist auf prozentual zweistelliges Gewinnwachstum und hält die Aktie für günstig bewertet. Das KGV liegt bei rund 15,9, die Dividendenrendite bei etwa 3,5 %. Der Gewinn je Aktie beträgt 1,79 Euro.
Deutsche Telekom Aktie Chart
Insofern ist die Aktie nicht zufällig bei den Analysten so beliebt.
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