Am Dienstagvormittag gab es erneut Rückendeckung für die Ölpreise. So stieg die Nordseesorte Brent um rund 2 % auf 111,3 USD pro Barrel. Brent steht damit auf 6-Monats-Sicht mit extrem starken 69 % im Plus.
Ölpreis steigt: Trump droht mit „Ausschaltung“ des Irans
Auch am Dienstag war der Iran-Krieg der entscheidende Kurstreiber für den Ölpreis. Vor allem die aggressive Rede von US-Präsident Donald Trump und dessen Ultimatum sorgten am Markt für eine Fortsetzung der Öl-Rallye.
Trump hatte am Montag damit gedroht, den Iran in einer Nacht „ausschalten“ zu können, sollte das Mullah-Regime die aktuelle Frist nicht einhalten. Was genau der Politiker unter einer „Ausschaltung“ versteht, ließ er wohl bewusst offen, um eine maximale Drohkulisse möglichst glaubhaft aufzubauen.
Der Präsident verlangt von Teheran einen Deal bis 20.00 Uhr EDT, also 2:00 Uhr morgens in der Nacht auf Mittwoch in Deutschland. Beobachter befürchten daher eine weitere Eskalation des Krieges. Trump fordert unter anderem einen Waffenstillstand, der Iran jedoch will ein dauerhaftes Ende der Kampfhandlungen erreichen – inklusive Sicherheitsgarantieren.
Ölpreis: Rallye könnte sich weiter zuspitzen
Laut Experten könnten die Ölpreise noch deutlicher anziehen, sollte der Krieg weiter eskalieren und länger anhalten. Hintergrund ist die Straße von Hormus, über die 20 % des globalen Ölhandels abgewickelt wird. Die Meerenge ist seit Wochen für Schiffe wegen der Bedrohung durch den Iran kaum passierbar, wobei Teheran einzelnen Tankern verschiedener Staaten zuletzt die Durchfahrt erlaubt hat.
Neben der Einschränkungen in der Straße von Hormus sorgen auch die wiederholten Angriffe des Irans auf die Energieinfrastruktur anderer Golfstaaten für schwere Turbulenzen auf dem globalen Öl- und Gasmarkt.
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