Ein Direktor von Barrick Mining hat seine Aktienbeteiligung deutlich reduziert. Mark Francis Hill veräußerte 88.000 Aktien zu 57,85 kanadischen Dollar pro Stück – ein Gesamtwert von rund 5,09 Millionen Dollar. Sein verbleibender Anteil sank auf 380.598 Papiere, ein Minus von knapp 19 Prozent.
Der Verkauf fällt in eine strategisch sensible Phase. Das Unternehmen prüft derzeit sein Reko-Diq-Projekt in Pakistan. Sicherheitsrisiken haben das Management veranlasst, den Zeitplan zu überdenken. Eine Fertigstellung könnte sich bis Mitte 2027 verschieben.
Produktion und Kapitalrückfluss
Trotz der Verzögerung hält Barrick an seiner Jahresprognose fest. Für 2026 plant der Minenkonzern 2,90 bis 3,25 Millionen Unzen Gold sowie 190.000 bis 220.000 Tonnen Kupfer. Parallel dazu hat das Unternehmen ein 1,5 Milliarden Dollar schweres Aktienrückkaufprogramm abgeschlossen – 51,9 Millionen eigene Aktien wurden eingesammelt.
Ein weiteres Signal: Barrick will seine Nordamerika-Sparte noch 2026 an die Börse bringen. Der Börsengang ist für das vierte Quartal geplant.
Marktlage und Ausblick
Analysten reagieren verhalten optimistisch. Die faire Wertschätzung für die Aktie wurde auf 71,61 Dollar angehoben, zuvor lag sie bei 65,36 Dollar. Fast 91 Prozent der Anteile liegen bei institutionellen Investoren. Das unterstreicht das Vertrauen der Großanleger.
Die Aktie notiert aktuell bei 58,90 Dollar – ein Plus von 0,56 Prozent in der vergangenen Woche. Seit Jahresbeginn liegt sie 1,86 Prozent im Minus, auf Jahressicht aber satte 115 Prozent im Plus. Der RSI von 63,9 deutet auf eine neutrale bis leicht überkaufte Verfassung hin.
Am 15. Juni steht die nächste Dividende an: 0,175 Dollar je Aktie. Bleibt abzuwarten, ob der geplante Börsengang und die Produktionsstabilität den Kurs Richtung Analystenziel treiben können.
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